Fast einen kleinen Schock hätte er gehabt, als er frühmorgens das «Kunstwerk» aus Toilettenpapier und Absperrband erblickt habe. Hausabwart Rolf Siegrist dachte nämlich zuerst, Vandalen hätten auf dem Areal des Oberstufenschulhauses in Oberkulm gewütet.

Als er dann das Plakat entdeckte, auf dem die Schüler der 4. Sek A ihre Urheberschaft bekannt gaben, sei er dann beruhigt gewesen, sagt Siegrist lachend.

Der Hausabwart nimmts mit Humor: Für die Abschlussklasse sei es schliesslich nicht nur die letzte Schulwoche vor den Sommerferien, sondern die letzte überhaupt. Da sei ein kleiner Schülerstreich erlaubt. 

Die Aktion begann nachts um 1 Uhr und dürfte bis in die frühen Morgenstunden gedauert haben. 15 Kilometer Absperrband und Unmengen Toilettenpapier mussten dafür herhalten. 

Die Urheberschaft ist zweifelsohne von Anfang an geklärt.

Die Urheberschaft ist zweifelsohne von Anfang an geklärt.

Anarchie pur hat dann aber doch nicht geherrscht. Um 6.15 Uhr warteten die Schüler brav vor den Toren der Schule auf den Hauswart, beichteten den Streich und versprachen, die kleine Sauerei auch selbständig wieder zu entfernen – was sie dann auch getan haben. (szu)

Kennen Sie schon unsere Facebook-Seite? Liken Sie uns hier!