Das Gartencenter Huplant in Hirschthal soll schon bald unter die Café-Betreiber gehen. Dies jedenfalls wäre der Plan von Yvonne und Adrian Huber, die das Gartencenter zusammen führen.

«In England ist es ganz normal, dass man in einem Gartencenter einen Kaffee trinken kann», sagt Yvonne Huber. «Zudem fragen uns die Kunden schon seit Jahren, wann wir endlich ein Café einbauen.»

Umgeben von Pflanzen

Bald soll es so weit sein. Das Baugesuch liegt bis 26. September auf der Hirschthaler Gemeindeverwaltung öffentlich auf. Das Café soll für rund 50 Personen Platz bieten und jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Es wird im Innenbereich des Gartencenters mitten in den Pflanzen zu stehen kommen. «Wir müssen dafür ein wenig umorganisieren. Das Angebot an Pflanzen bleibt aber dasselbe, bei der Deko müssen wir zurückstecken», sagt Yvonne Huber.

Im Aussenbereich wird ein Container aufgestellt, in dem eine kleine Konditorei inklusive Kühlvorrichtungen eingerichtet wird. «Dort werden jeden Tag frische Kuchen und Torten hergestellt. Wir wollen ein kleines, frisches und hochwertiges Sortiment anbieten», ergänzt die Geschäftsführerin.

Die Torten werden aber nicht etwa von einem Huplant-Angestellten gebacken, «nein, wir haben bereits eine Konditorin in einem 60-Prozent-Pensum eingestellt», sagt Huber. Ziel sei es, die Kuchen mit regionalen Bioprodukten zu backen. «Wir müssen nun aber zuerst starten und schauen, wie sich unsere Idee entwickelt.» Den Service werden in der Anfangsphase die jetzigen Angestellten übernehmen.

Wenn bei der Gemeinde keine Einsprachen eingehen, wollen die Hubers ihr neues Café mit der Weihnachtsausstellung Anfang November eröffnen.