Schöftland
Ein Wunsch der in Erfüllung geht: Die Spitex Suhrental Plus erhält von Spar ein E-Bike

In Schöftland wurde die Spitex Suhrental Plus beschenkt. Die Spar-Chefin erklärt, weshalb ihr die Baustelle mehr Kummer bereitete als Corona.

Peter Weingartner
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Die Spitexfrauen Karin Fehlmann, Sonja Morgenthaler, Jenny Wyss und Babette Bernet (v.l.) freuen sich über das neue E-Bike, das von Michid Honegger (r.) übergeben wurde.

Die Spitexfrauen Karin Fehlmann, Sonja Morgenthaler, Jenny Wyss und Babette Bernet (v.l.) freuen sich über das neue E-Bike, das von Michid Honegger (r.) übergeben wurde.

Peter Weingartner

Die Freude ist den Frauen der Spitex Suhrental Plus, die 16 Gemeinden im Suhren-, Rueder- und Uerkental bedient, trotz Maske ins Gesicht geschrieben. «Jetzt haben wir zwei E-Bikes und können sie je nach Bedarf im Stützpunkt Schöftland oder in Muhen einsetzen», sagt Karin Fehlmann, Leiterin Pflege Somatik. Sie freuten sich «mega», meint Sonja Morgenthaler, Präsidentin des Spitexvereins.

Eine Aktion unter dem Motto: «Wünsch dir was»

Wie kommt die Spitex zu diesem Geschenk? Michid Honegger, die den Spar in Schöftland seit Herbst 2018 führt, verweist auf die Wünsch-dir-was-Aktion von Spar Schweiz. Alljährlich können Kunden ihre Wünsche formulieren und an einen Weihnachtsbaum in den Läden hängen. «Die Zentrale wählt dann aus, wessen Wünsche erfüllt werden», sagt Michid Honegger.

Dieses Jahr hatte die Spitex Glück, weil der Wunsch ihrer Pflegefachfrau Jenny Wyss ausgewählt wurde. Jetzt übernahm die Spitex das neue Gefährt. Es werde gebraucht, denn von sieben Lernenden könnten altershalber drei noch nicht mit dem Auto zu ihren Klientinnen und Klienten fahren.

Bis 30 Prozent weniger Umsatz wegen Baustelle

Der Spar an der Holzikerstrasse schaut auf ein schwieriges 2019 zurück, da wegen Bauarbeiten an der Strasse der Zugang erschwert war. «Das haben wir gespürt, etwa 25 bis 30 Prozent weniger Umsatz», sagt Michid Honegger. Und was hatte Corona für einen Effekt? «Da sich bei uns weniger Leute aufhalten als in den grossen Centern, kam uns diese Zeit entgegen», sagt die Marktleiterin.

Man schätze es, in der Nachbarschaft einkaufen zu können. Ohne Gedränge, mit guter Kontrolle. Darauf setze Spar. «Wir haben im ersten Lockdown im Frühling schon einen Lieferservice aufgebaut für Leute, die sich nicht sicher fühlen oder in Quarantäne sind», sagt Honegger. Ein Service, der weitergeht und neue Kunden gebracht habe.

Morgens schon um 6.30 Uhr offen

Der Gedanke der Nähe widerspiegelt sich auch im flexiblen Sortiment mit Lieferanten aus der Region: Eier, Mehl, Hofglace, Erdbeeren oder Kirschen. Neu versorgt, statt einer Grossbäckerei, die regionale Bäckerei Squindo den Laden mit Backwaren.

Nachdem eine Zeit lang um 19 Uhr Schluss war – Corona-Vorschrift –, gilt wieder der Ladenschluss werktags erst um 20 Uhr, am Samstag um 18 Uhr. So verteile sich die Kundschaft besser, die nach der Arbeit einkaufen geht.

Und am Morgen geht der Laden bereits um 6.30 Uhr auf. Michid Honegger ist kreativ: Mit winesandmore.ch betreibt sie einen Online-Shop für Weine, Spirituosen und Biere mit Abhol- oder Lieferservice. «Wir sind auf allen Kanälen unterwegs», sagt sie.