Schlossrued
Strenge Regeln: Pferdezucht braucht Bewilligungen für Umbauten – manche sind schon gebaut

Es muss nun überprüft werden, ob die getätigten Arbeiten rechtmässig waren. Weil sich das Grundstück in der Landwirtschaftszone befindet, herrschen strenge Auflagen.

Flurina Dünki
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Für den Hof Wüestmatt in Schlossrued liegen mehrere nachträgliche Baugesuche für kleinere Bauten auf.

Für den Hof Wüestmatt in Schlossrued liegen mehrere nachträgliche Baugesuche für kleinere Bauten auf.

Flurina Dünki

Für einen Bauernbetrieb in der Schlossrueder Wüestmatt gilt es, gleich mehrere kleine Bauten zu bewilligen – teilweise sind sie bereits erstellt. Zum einen ersucht Bauherrin Jacqueline Ritter, eine Tür im Obergeschoss des Ökonomiegebäudes ihres Hofs für Zuchtpferde und ein zweiflügliges Tor der Scheune beim Wohnhaus bewilligen zu lassen.

Das betreffende Obergeschoss liegt über der Sattelkammer des Betriebs. Teilweise sind die Bauten schon ausgeführt. Zusätzlich wird gemäss Bauskizze um die Bewilligung einer nachträglich eingebauten Treppe ersucht. Bauten in der Landwirtschaftszone sind oft heikel.

Strenge Regeln zum Bauen ausserhalb der Bauzone

Für das Bauen ausserhalb der Bauzone schreibt das Raumplanungsgesetz strenge Regeln vor. So dürfen Bauten und Anlagen grundsätzlich nur bewilligt werden, wenn sie dem Zweck der jeweiligen Nutzungszone entsprechen. Die Schaffung von Wohnraum ist in der Regel nur für die Betreiberfamilie und die Familie im Landwirtschaftsruhestand gestattet. Sollten die schon erstellten Bauten nicht bewilligt werden, müssten sie rückgängig gemacht beziehungsweise abgerissen werden.

Als zweites Baugesuch liegt eine Projektänderung für den 2016 bewilligten Dachgeschossausbau im Gemeindehaus auf. Damals wurde das Dach des Wohnhauses ausgebaut. Die Änderung betrifft den Einbau einer Eingangstüre. Ursprünglich eingebaut wurde sie als Brandabschnittstüre.

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