Fussball

Schiedsrichterverband begrüsst Sperrung des Reinacher Problem-Klubs

Auf dem Fussballplatz «Moos» in Reinach: Sajmir Lamce, Präsident KF Besa Reinach (vorne); Armend Kuqi, Kapitän 1. Mannschaft; Luka Maglica, Trainer; Mulaj Zhuje, Vizepräsident und Spieler 1. Mannschaft (von links).

Verantwortliche des KF Besa Reinach

Auf dem Fussballplatz «Moos» in Reinach: Sajmir Lamce, Präsident KF Besa Reinach (vorne); Armend Kuqi, Kapitän 1. Mannschaft; Luka Maglica, Trainer; Mulaj Zhuje, Vizepräsident und Spieler 1. Mannschaft (von links).

Der Schweizerischer Schiedsrichterverband (SSV) lobt den Entscheid des Aargauischen Fussballverbands (AFV), die als «Schläger-Team» bekannte erste Mannschaft des Fussballclubs KF Besa Reinach auch für die Rückrunde zu sperren.

Dieser Beschluss sei «mutig, aber gut», sagte SSV-Zentralpräsident Luigi Ponte gegenüber Radio Argovia. Das harte Durchgreifen des Fussballverbands zeige, dass man den Schutz der Schiedsrichter ernst nehme und Gewalt gegenüber den Unparteiischen nicht dulde.

«Ich hoffe, dass das ein Zeichen ist für andere Klubs, die sich mit ähnlichen Problemen herumschlagen, wie KF Besa Reinach», sagte Ponte weiter.

Die Strafkommission des AFV hat am vergangenen Dienstag beschlossen, dass das 3.-Liga-Team von KF Besa Reinach auch in der Rückrunde vom Meisterschaftsbetrieb suspendiert wird und erst in der Saison 2011/12 wieder Fussball spielen darf.

Tätlichkeiten und Drohungen

Der Klub wurde bereits im letzten Herbst gesperrt, weil im Oktober wegen Tätlichkeiten und Drohungen eines Besa-Spielers gegen dSchiedsrichter und Gegenspieler ein 3.-Liga-Meisterschaftsspiel abgebrochen werden musste.

Zuvor fiel auch schon die Juniorenmannschaft des Vereins mehrmals negativ auf.

Die AFV-Verantwortlichen glauben, dass der Entscheid der Strafkommission Signalwirkung hat. Man hoffe, dass jetzt wieder «mehr über Fussball und weniger über Tätlichkeiten» gesprochen werden, sagte ein AFV-Sprecher gegenüber Radio Argovia. (bau)

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