Gränichen

Schafschau: Wer geht zur Miss-Wahl?

Auf der «Liebegg» in Gränichen wurden Tiere des Schafzuchtvereins Kulm und Umgebung bewertet.

Sieht das Schaf so aus, wie man es von einem Tier seiner Rasse erwartet? Hat es gute Beine, wie ist die Qualität seiner Wolle? Auf diese drei Kriterien prüfte ein kantonaler Experte am Samstag 82 Schafe.

Neun Züchter des Schafzuchtvereins Kulm und Umgebung präsentierten ihre Tiere im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen den kritischen Augen des Fachmanns. In diesem Jahr geborene Jungtiere müssen gezeigt werden, damit sie erfasst werden können. «Bei den älteren Schafen geht es vor allem um den Züchterstolz», erklärte Toni Rüttimann, Züchter von Texel-Schafen aus Hägglingen. Die drei höchstbewerteten Tiere dürfen an die kantonale Schafschau nach Brunegg zur «Miss Argovia»-Wahl.

Sechs verschiedene Rassen stellten die Züchterinnen und Züchter vor. Nicht für alle steht die Fleischqualität ihrer Tiere im Vordergrund. Marianne Doppelreiter aus Wittwil hält Walliser Schwarznasen, weil sie ruhig, aber gleichzeitig neugierig sind. Hans Schibli, Gränichen, findet seine Shropshire-Schafe herzig.

Die Schafe sollen sich dem Experten möglichst vorteilhaft zeigen. Toni Rüttimann hat die Tiere, die er vorführen wollte, vor einigen Tagen ausgesucht und ihnen die Klauen geschnitten. Sogar gewaschen hat er sie, denn «sie sollen ja eine ‹Gattig› machen».

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