Schlossrued

Sanierungen für 219'000 Franken

In Schlossrued stehen diverse Sanierungsarbeiten an.

In Schlossrued stehen diverse Sanierungsarbeiten an.

Über drei Kreditanträge des Gemeinderats von Schlossrued muss der Souverän am nächsten Freitag abstimmen. Denn in der Gemeinde besteht Sanierungsbedarf. Der grösste Brocken, 129'000 Franken, soll in die Sanierung der Meteorwasserleitung Rütiacker fliessen. Denn dort wird die Meteorwasserversickerung als «nicht geeignet» eingestuft. Neu soll das unverschmutzte Regenwasser durch eine Leitung abfliessen, die ab der Rütiackerstrasse parallel zur Kanalisation verläuft. Münden soll diese in den Längetelbach.

Auch im Bereich Mülimatt steht eine Neuerung an: Die Wasserleitung muss ersetzt werden. Für das Vorhaben stellt der Gemeinderat einen Kreditantrag über 40'000 Franken. Die Leitung verläuft vom Werkhof Schlossrued in Richtung Kirchrued und ist eine der ältesten Leitungen der Gemeinde. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Lecks, so auch jetzt: Auf halber Strecke ist die Leitung beschädigt und deshalb ausser Betrieb.

Böschung abgerutscht

Für den letzten Kredit beantragt der Gemeinderat 50'000 Franken für die Sanierung des Teilbereichs Wüestmattstrasse. Die Strasse dient als Erschliessungsstrasse für die Liegenschaften in der Wüestmatt und im Aufbruch. Auch Waldgebiete und Nutzflächen sind durch die Strasse erreichbar.

Der Teil der Strasse, der durch den Wald führt, weist steile und unstabile Böschungen auf. Auf einer Länge von rund 30 Metern hat sich an dieser Stelle ein Böschungsrutsch ereignet. Mit der Sanierung soll sichergestellt werden, dass die Böschung gesichert ist und nicht mehr abrutschen kann.

Ertrag statt Aufwand

Neben den Kreditanträgen warten auch andere Traktanden auf den Souverän: die Genehmigung der letzten Gemeindeversammlung, diejenige des Rechenschaftsberichts 2017 und die der Rechnung 2017. Diese weist einen Ertragsüberschuss von 275'855 Franken aus. Budgetiert war für das Jahr 2017 ein Aufwandüberschuss von 239'295 Franken.

Grund dafür ist der Steuerertrag, der unter anderem aufgrund von Neuzuzügern besser als gedacht ausfiel. Trotzdem sieht der Gemeinderat die finanzielle Lage Schlossrueds noch immer als kritisch. (KSP)

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