Oberentfelden

Sandra Steck: «Singen befreit. Es ist ein gutes Gefühl, mit Gleichgesinnten etwas Gemeinsames zu tun»

Der Gospelchor Kumbaya besteht aus 32 begeisterten Hobby-Sängerinnen und -sängern.

Der Gospelchor Kumbaya besteht aus 32 begeisterten Hobby-Sängerinnen und -sängern.

Der Gospelchor Kumbaya feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumskonzertreihe. Mit dem Gospellied «Siyahamba» beginnt das stimmgewaltige Konzert. In der neuen Saison werden sie mit einer neuen Dirigentin auftreten.

Seit letztem November ist der Gospelchor Kumbaya mit seiner Jubiläumskonzertreihe zum 25-jährigen Bestehen im Aargau unterwegs. Der Gospelchor Kumbaya wurde 1992 in Hunzenschwil gegründet. Heute hat der Chor rund 30 Mitglieder aus Hunzenschwil und Umgebung. Die Hobby-Sängerinnen und –Sänger treffen sich jeden Dienstagabend zur Chorprobe. Jeweils im Oktober verreist der Chor für ein Wochenende, um intensiv für die bevorstehenden Konzerte zu üben.

Präsidentin des Gospelchors ist Sandra Steck. Sie ist Hausfrau und Mutter, 30 Prozent im Verkauf tätig und singt leidenschaftlich gerne. «Seit der siebten Klasse ist Singen ein wichtiger Teil meines Lebens», sagt sie. Nach ihrem Umzug von Rheinfelden BL nach Oberentfelden schloss sie sich 2012 dem Gospelchor Kumbaya an.

Stücke aus den letzten 25 Jahren

Die Chorproben für die Jubiläumskonzertreihe begannen bereits im letzten Februar», sagt die Präsidentin. Für die Auswahl der Lieder hat der Gospelchor extra eine Musikkommission aus vier Mitgliedern und der Dirigentin Franziska Scherer gebildet. «Wir haben ein Programm aus den beliebtesten und schönsten Stücken der letzten 25 Jahre aus unserem Repertoire zusammengestellt», sagt Sandra Steck. Es werden 16 Lieder vorgetragen, darunter auch berühmte Stücke wie «Amen» oder «Rock a my Soul». «Wir singen an der Jubiläumskonzertreihe fast ausschliesslich Gospellieder», so die 41-Jährige.

Mit einer Ausnahme: Im Gedenken an Polo Hofer singt der Gospelchor das Lied «Alperose». Während des Konzerts erklärt Ansagerin Stefanie Reist die Stücke, deren Hintergrund und auch ihre Bedeutung. Der Chor wird von einer Band unterstützt, bestehend aus einem Pianisten, Gitarristen, Saxofonisten und einem Schlagzeuger. «Die beide Auftritte in Hunzenschwil und Erlinsbach waren super. Wir freuen uns auf die nächsten beiden Konzerte», sagt Sandra Steck begeistert. Die letzten beiden Auftritte finden in der katholischen Kirche Lenzburg am 13. 1. 2019 um 17 Uhr und in der reformierten Kirche Oberentfelden am 20. 1. 2019 um 17 Uhr statt.

Chor begleitet auch Anlässe

Neben der Jubiläumskonzertreihe sang der Gospelchor von Frühling bis Herbst des letzten Jahres auch an anderen Veranstaltungen: etwa an einem Gottesdienst in der Reformierten Kirche Hunzenschwil und an einer Hochzeit sowie an einem Weihnachtsessen einer Firma. Sandra Steck ist gespannt auf 2019: «Wir begleiten gerne Anlässe. Wir haben bereits drei Anfragen für Hochzeiten.» An Hochzeiten singt der Chor zwischen vier und fünf Liedern, je nach Wunsch. Die Gospellieder «Oh Happy Day» oder auch «Amen» sind bei Brautpaaren besonders beliebt.

«Kumbaya» wird seit vier Jahren von der Dirigentin Franziska Scherer geleitet. Nach der Jubiläumskonzertreihe legt sie aber den Taktstock nieder. «In diesen vier Jahren durften wir sehr viel von Franziska lernen», sagt Sandra Steck. Ihren Platz nimmt Jasmina Golnik ein. Die junge Dirigentin leitet unter anderem den Männerchor Volketswil. Die Chorpräsidentin ist zuversichtlich: «Sie hat uns bereits am Chlausmärt in Hunzenschwil dirigiert und wir freuen uns sehr auf sie.»

Nach dem letzten Auftritt in Oberentfelden gönnt sich der Chor eine kleine Pause bis Mitte Februar, um dann wieder voller Elan ein neues Programm in Angriff zu nehmen. Zudem findet im Februar oder März erneut ein offenes Singen statt. Beim letzten offenen Singen konnte der Chor gleich sechs neue Mitglieder gewinnen. «Singen befreit. Es ist ein gutes Gefühl, mit Gleichgesinnten etwas Gemeinsames zu tun», schwärmt Sandra Steck.

Autor

Kim Barbara Wyttenbach

Meistgesehen

Artboard 1