Festwochenende
Reinacher schossen sich an neuer Scheibenanlage auf das Jugendfest ein

Die Schützen weihten ihre neue Scheibenanlage ein und machten den Auftakt zum Festwochenende.

Rahel Plüss
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Eröffnung durch Martin Heiz.
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«Moderne Infrastruktur für unsere Sport- und Nachwuchsschützen», Vereinspräsident Werner Augstburger (links) wies auf die Vorteile der neuen Anlage hin und bedankte sich bei den Gönnern.
Reinacher schossen sich auf das Jugendfest ein
Schulleiterin Christina Schwob bewies Geschick.
Bäckermeister und Wanderpokalspender Kurt Schulz senior ist seit 45 Jahren bei den Schützen.

Eröffnung durch Martin Heiz.

Rahel Plüss

Nicht mit einem lauten Knall, sondern mit dem Luftgewehr starteten die Reinacher am Donnerstagabend ins Festwochenende – allen voran Gemeindeammann Martin Heiz. Ziel war aber nicht der «Leu», der gemäss Jugendfestmotto in diesen Tagen «los ist», sondern die neue elektronische Scheibenanlage im Schiessstand Sonnenberg. Die Schützengesellschaft Reinach weihte ihre neuste Errungenschaft ein und lud gleichzeitig zum Behördenschiessen.

Für 115 000 Franken haben die Schützen in den vergangenen Monaten ihre 50-Meter-Schiessanlage modernisiert. Die Antriebe und Steuerungen der acht Laufscheiben wurden erneuert (Gewehr und Pistole). Dazwischen hat man zehn neue, elektronische Scheiben installiert (Gewehr). «Damit steht unseren Sport- und Nachwuchsschützen künftig eine moderne Infrastruktur zur Verfügung», sagte Vereinspräsiden Werner Augstburger in seiner Eröffnungsrede.

Um die 50 Personen waren gekommen: Behördenmitglieder, Sponsoren, Ehrengäste. Die Investitionskosten hatten nicht allein die Schützen zu tragen. Neben diversen privaten und geschäftlichen Spendern steuerten der kantonale Swisslos-Sportfonds und die Gemeinde Reinach knapp ein Drittel bei. Trotz modernster Einrichtung habe man auf die Laufscheiben nicht verzichten wollen, sagte Augstburger. «So können die Anfänger, beispielsweise unsere aktuell 30 Schulspörtler, weiter trainieren, ohne, dass wir ständig etwas flicken müssen.»

Anfänger hin oder her, am Donnerstagabend durfte jeder die neue Anlage testen. Nach dem Banddurchschnitt, ausgeführt von Schützen-Ehrenmitglied, Gemeindeammann Martin Heiz, hiess es «Feuer frei» für alle, die sich einmal im Luftgewehrschiessen versuchen wollten. Als Newcomerin an der Waffe bewies etwa Schulleiterin Christina Schwob, dass sie nicht nur in der Schule die Nerven behalten kann. Ein gelungener Auftakt zum Jugendfest.