Reinach

Reinacher Saalbau mit 20 Produktionen aus allen Sparten

Hutzenlaub und Stäubli mit «Reif für den Oscar». zvg

Hutzenlaub und Stäubli mit «Reif für den Oscar». zvg

Die Betriebskommission des Reinacher Saalbaus blickt auf eine Saison mit fast 70 Prozent Auslastung zurück und präsentiert das Programm 2013/14. Dank guten Kontakten kommen auch in der kommenden Saison grosse Namen nach Reinach

Die Mitglieder der Saalbau-Betriebskommission Reinach halten sich für die Programmierung an das Motto: «Kultur für alle». Und sie haben Erfolg damit.

Während der letzten Saison besuchten 9000 Personen eine Vorstellung in Reinach. «Das sind im Schnitt 400 Besucher pro Anlass», sagte Kommissionsmitglied Ruedi Hug an einer Medienorientierung.

Auf dem Spielplan standen letzte Saison 23 Vorstellungen. Zusätzlich waren der Saal, das Foyer oder das Konferenzzimmer noch 94-mal vermietet. Schulanlässe, private Feiern, Versammlungen, Warenmärkte oder Ausstellungen wurden in den Räumen veranstaltet.

Comedy zieht die Leute an

«Praktisch jeden dritten Tag fand in unserem Haus irgendetwas statt», sagte Hug. Wenn auch nicht alle Veranstaltungen gleich gut besucht werden – Comedy läuft besser als klassisches Theater – bemüht sich die Kommission dennoch um ein ausgewogenes, vielfältiges Programm.

Selbstverständlich spielen die Finanzen auch bei einem Kulturhaus ein grosse Rolle. Letztes Jahr kamen im Saalbau 295 000 Franken an Gagen zur Auszahlung. «Ein stolzer Betrag», sagt Hug.

Der Mietaufwand für die Saalbaulokalitäten belief sich auf 45 500 Franken. Nicht jede Vorstellung spiele einen Gewinn ein, erklären die Verantwortlichen, es gäbe auch ab und zu einmal einen Verlust zu tragen.

Aus diesem Grund ist der Saalbau Reinach auf Unterstützung angewiesen. Die Interessengemeinschaft Gönner Saalbau Reinach (IGSR) hat «die finanzielle Unterstützung des Spielplanes» zum Zweck.

Gemeinden, Firmen und Privatpersonen können Mitglied der IGSR werden. Die IGSR wird von der Betriebskommission des Saalbaus geführt.

Der Saalbau könne auf ein treues Publikum aus der engeren und weiteren Region zählen, sagte Markus Peter, Präsident der Saalbaukommission. Die Besucher kämen aus dem Wynen-, Suhren- und Seetal, aus dem Freiamt und Michelsamt.

Programmgestaltung nicht einfach

Brigitte Schwendener betonte bei der Vorstellung des Programms 2013/14, dass sich die Kommission bemühe, ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen.

Gewisse Produktionen müssten bis zu 24 Monate im Voraus reserviert werden. «Das heisst, wir sind eigentlich permanent mit der Programmierung beschäftigt.» Dank guten Kontakten zu Agenturen und Künstlern gelinge es immer wieder, auch grössere Produktionen nach Reinach zu holen.

Der Kommission sei es wichtig, ein abwechslungsreiches Programm zu präsentieren. Dazu gehöre auch die Sparte Schauspiel, obwohl hier in der Regel weniger Besucher zu erwarten seien.

«Wir achten auf Abwechslung und eine gute Abstimmung innerhalb der Saison», erklärte Schwendener.

Für die nächste Saalbau-Saison stehen total 20 Vorstellungen auf dem Programm. Fünf Musikanlässe, und zwar klassisch, volkstümlich oder Pop, weiter neun Comedy-Vorstellungen.

Die Sparte Schauspiel ist mit zwei Aufführungen vertreten, dazu gesellen sich noch zwei Komödien. «Was nie fehlen darf, ist eine Märchenaufführung», sagte Schwendener. Diese Tradition wird mit «Frau Holle» fortgesetzt, bestimmt zur grossen Freude des jungen Theaterpublikums.

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