Die Schülerzahlen in Leimbach sind rückläufig. Aktuell werden im Dorf 38 Kinder unterrichtet – in einer Kindergartenabteilung und in zwei Mischklassen (eine für die 1. bis 3. Klasse und eine für die 4. bis 6. Klasse). Um den Schulstandort langfristig zu sichern, braucht es mehr Schüler. Gemeinderat und Schulpflege haben nach einer Lösung gesucht und in der Zusammenarbeit mit dem Nachbardorf eine gefunden: Reinach hilft Leimbach mit Schülern aus. Es eine Vereinbarung unterzeichnet worden, die es zulasse, «dass einzelne Kinder aus Reinach die Schule in Leimbach besuchen dürfen», schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. «So besteht die Möglichkeit, dass wir auch im nächsten Jahr mit zwei altersdurchmischten Abteilungen unterrichten können.» An der bisherigen Schulorganisation Leimbach-Zetzwil ändere sich aktuell nichts.

Die Vereinbarung sei im Hinblick auf die Schaffung einer gemeinsamen Kreisschule Unter- und Mittelstufe (mit Standortsicherung in Leimbach) erarbeitet worden. Eine Solche werde in den nächsten Jahren geprüft. Die Zusammenarbeit der Schulen Leimbach und Zetzwil ist eng. Sie haben eine gemeinsame Schulleitung. Die beiden Ortsschulpflegen erarbeiten die strategischen Ziele für die Gemeinden zusammen. Beide Schulen sind integrativ geführt und haben eine Schulsozialarbeit. Mehrere Lehrpersonen sind an beiden Schulen tätig. Aktuell unterrichten 15 Lehrpersonen in Zetzwil und 8 Lehrpersonen in Leimbach. (rap)