Wachtablösung beim Regionalverband Suhrental: Der bisherige Präsident Martin Goldenberger tritt kürzer, bleibt aber in der Geschäftsleitung. Seinen Posten übernimmt Schöftlands Ammann Rolf Buchser.

Der Hirschthaler Gemeinderat Markus Goldenberger bleibt Vizepräsident, während als Vertretung des Oberen Suhrentals der Staffelbacher Ammann Max Hauri Walburga Müller, Gemeindeammann von Kirchleerau, ersetzt.

Ende der Ära Schibli

Der bisherige Regionalplaner Werner Schibli tritt nach 20 Jahren zurück. Die Geschäftsleitung wählte mit Gaby Horvath seine Nachfolgerin. Und Horvath stellte sich auch gleich vor, verwies auf ihre Arbeit in Seon, im Zürcher Unterland und im Luzernischen Entlebuch.

Der Einbezug der Gemeinden sei ihr wichtig. Als aktuelle Themen nannte sie die Siedlungsbegrenzungen beziehungsweise das Siedlungsflächenmanagement.

Was ist Arbeitsplatzgebiet, was Kulturland? «Kleine Regionen müssen sich besonders einsetzen, um nicht auf der Strecke zu bleiben», sagte sie. Probleme müssten überkommunal angegangen werden. Sie wies auf die demografischen Veränderungen hin, wenn die Babyboomer ins Alter kommen: Neue Wohnformen und Alterskonzepte seien zu entwickeln.

Marketing mit Aargau Tourismus

Die Region ist nun bei Aargau Tourismus dabei und in vier Broschüren vertreten. Der Märliweg Schmiedrued und der Erlebnisweg Schlossrued kommen beispielsweise in der Broschüre «Familien im Aargau» vor.

Das Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal und die Gutenberg-Werkstatt Reitnau erscheinen in der Broschüre «Kunst und Kultur im Aargau». Das kostet 5000 Franken.

Die Rechnung 2012 schliesst mit einem Verlust von gut 10 000 Franken ab, was das Eigenkapital auf 30 000 Franken schrumpfen liess. Gemäss Voranschlag 2014 dürfte das Eigenkapital Ende 2014 noch rund 5000 Franken betragen.

Das wird ab 2015 eine Anpassung der Pro-Kopf-Beiträge nach sich ziehen. Aktuell bezahlen die 12 Verbandsgemeinden 1.50 Franken bzw. 0,75 Franken (Halbmitgliedschaft) pro Einwohner.

Am Ende der Versammlung diskutierte Martin Goldenberger mit den Präsidenten der drei Gewerbevereine über gegenseitige Erwartungen.