Leimbach
Regen ist in Leimbach ein Problem – für 420'000 Franken kann es jedoch behoben werden

An der Gemeindeversammlung geht es um eine Strassenentwässerung und die Kreisschule mit Reinach

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Regenwetter ist in Leimbach ein Problem, weil das Abwasser direkt in den Dorfbach läuft. Symbolbild.

Regenwetter ist in Leimbach ein Problem, weil das Abwasser direkt in den Dorfbach läuft. Symbolbild.

Florian Arnold (Seedorf, 3. Oktober 2020

Regenwetter kann ärgerlich sein. In Leimbach ist es ein Problem. Zumindest an der Seebergstrasse, denn hier läuft das Abwasser direkt in den Dorfbach. Nun soll eine neue Strassenentwässerung gebaut werden. Kosten: 420'000 Franken. Über den Kredit entscheidet die Bevölkerung am 27. November in der Turnhalle. Wegen Corona findet dort die Wintergemeindeversammlung statt.

Um künftig Schmutzwasser im Dorfbach vermeiden zu können, müssen die bestehenden Einlaufschächte ersetzt und an die Kanalisationsleitung angeschlossen werden. Rund 100 Meter der Kanalisation können in einem grabenlosen Verfahren gebaut und saniert werden. Der untere Teil der neuen Leitung wird in einem offenen Graben verlegt.

Kreisschule mit Reinach soll Schulstandort sichern

Die Gmeind Reinach hat den Vertrag zur Gründung einer Kreisschule Reinach-Leimbach mit Kindergarten am 11. November abgesegnet. Nun stimmt Leimbach an der Gemeindeversammlung darüber ab. Was seit dem Schuljahr 2018/19 als Vereinbarung gilt – der Besuch einiger Reinacher Primarschüler in Leimbach –, soll damit in eine neue rechtliche Form übergeführt werden. Start ist ab Schuljahr 2021/22.

Mit dem Vertrag wird Reinach Standortgemeinde. Ziele sind sinnvolle Klassengrössen und ausgelastete Schulräume. Ausserdem kann Leimbach so den Weiterbestand seiner Schule sichern. «Dank der zusätzlichen Schülerinnen und Schüler aus Reinach kann der Schulstandort in Leimbach mit zwei bis drei Abteilungen ausgelastet werden», heisst es in den Unterlagen zur Gemeindeversammlung.

Ein weiterer Kostenpunkt ist eine geplante «Dorfchronik light» mit Beiträgen eines Journalisten und Fotografen der Region. Sie soll maximal 20000 Franken kosten. Für das Budget 2021 sieht die Gemeinde einen Aufwandüberschuss in der Höhe von 147'540 Franken bei einem Gesamtumsatz von 1,9 Millionen Franken (+ 8 Prozent zum Vorjahr) vor.

Den höchsten Aufwand budgetiert die Gemeinde für die Bildung (651'450 Fr.), gefolgt von der allgemeinen Verwaltung (431'760 Fr.), Umweltschutz und Raumordnung (334'700 Fr.) und der sozialen Sicherheit (218'990 Fr.). Der Steuerfuss bleibt bei 122 Prozent. (meb)