Schöftland

Quartierbegehung: «Ihr sollt sehen, dass etwas geht»

In Schöftland fand die dritte Quartierbegehung mit der Alterskommission statt. Mit dabei: Gemeinderätin Anja Gestemann und Bauverwalter Christian Felder.

In Schöftland fand die dritte Quartierbegehung mit der Alterskommission statt. Mit dabei: Gemeinderätin Anja Gestemann und Bauverwalter Christian Felder.

Bei einer Quartierbegehung in Schöftland konnten sich die Anwohner einbringen.

Die Alterskommission Schöftland setzt sich für eine «altersfreundliche» Gemeinde ein. Deshalb hat sie am Samstag zur dritten Quartierbegehung eingeladen. Zusammen mit Anwohnern soll herausgefunden werden, wie die Gemeinde gestaltet werden kann, damit es sich dort in jedem Alter gut leben lässt.

So trafen sich rund 15 Personen, um zusammen mit Gemeinderätin Anja Gestmann, dem ehemaligen Gemeindeschreiber und Vizepräsidenten der Kommission Ruedi Maurer sowie Vertretern der Bauverwaltung und des Bauamtes das Gebiet zwischen Unterdorf- und Holzikerstrasse zu inspizieren. Dabei zeigte sich rasch: Die Anliegen der Teilnehmenden betreffen nicht nur ältere Leute.

Spiegel soll bei unübersichtlichen Verkehrssituationen helfen

So präsentierte sich bereits am Nordweg eine unübersichtliche Verkehrssituation, verursacht durch eine zu hohe Hecke. «Ein Spiegel könnte hier helfen», schlug ein Teilnehmer vor. Ruedi Maurer erklärte das weitere Vorgehen: Alle Inputs werden aufgenommen, die Alterskommission erstellt anschliessend eine Prioritätenliste und wägt die Kosten ab. Der Entscheid für die Umsetzung liegt beim Gemeinderat.

Umgesetzt wurden bereits einige Anregungen, die bei vergangenen Quartierbegehungen vorgebracht wurden. Unter anderem hat das Bauamt den Zugang zum Bänkli bei der Dreifachturnhalle rollatorgängig gestaltet. An einer anderen Stelle wurde eine Rinne, die quer über die Strasse führte, durch eine Röhre ersetzt.

An vielen Orten wurden die Trottoirränder abgesenkt, um die Begehung mit Rollatoren, aber auch mit Kinderwagen zu erleichtern. Besonders freute sich die Gemeinderätin über ein so­genanntes Plauderbänkli. Diese Begegnungspunkte hat die Gemeinde aufgrund der Anliegen aus der Bevölkerung eingerichtet: Wer vor dem Haus eine Bank stehen hat, kann diese für die freie Benutzung, eben als Plauderbänkli, zur Verfügung stellen. Am Samstagmorgen betrafen die weiteren Anliegen den Schleichverkehr durch die Quartierstrassen, eine an verschiedenen Orten verbesserungswürdige Signalisation von Fahrverboten.

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Auch die tagsüber fehlende Beleuchtung in der Unterführung Suhrentalstrasse wurde angesprochen und der Wunsch nach der Weiterführung des Spazierweges der Suhre entlang geäussert. «Ihr sollt sehen, dass etwas geht», versprach Anja Gestmann zum Abschluss.

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