Konzert
Posaunenchor machte Stimmung bei Jahreskonzert

Der Posaunenchor Rued der Chrischonagemeinde Schöftland-Rued zog bei seinen Jahreskonzerten am Samstagabend und Sonntagnachmittag unter der Leitung von Paul Rickenbach alle Register einer Brass Band.

Sibylle Haltiner
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Andrea Frei, Rahel Guggisberg, Christian Hunziker und Adreas Rohr (v. l.) sangen «My Jesus, my Saviour» mit Inbrunst. Sibylle Haltiner

Andrea Frei, Rahel Guggisberg, Christian Hunziker und Adreas Rohr (v. l.) sangen «My Jesus, my Saviour» mit Inbrunst. Sibylle Haltiner

Sonja Guggisberg führte durch das Programm und lieferte zu allen Stücken spannende Hintergrundinformationen. Der Input kam von Claudia Gloor, die mit ihrem Mann seit letztem Sommer die Gemeinde betreut. Die Theologin sprach über den Glauben im Alltag und über Vertrauen.

Glaube und Anpreisung von Gott waren Thema in vielen Stücken, die der Posaunenchor vortrug: So beispielsweise in «Namen über alle Namen», das verschiedene Lieder über Gott in sich vereinigt, oder «My Jesus, my Saviour». In diesem Stück stellten vier junge Musikantinnen und Musikanten ihr Gesangstalent unter Beweis. Auch auf den Registern wurde solo aufgespielt. Christian Hunziker (Cornet) und Lukas Frei (Posaune) brachten «The Pearl» so richtig zum Swingen. Zu «Celtic Fire» gehörte natürlich eine Trommel, auf welcher Dan Gysel, die Schlägel mit viel Rhythmusgefühl und Temperament wirbeln liess.

Nach zwei Zugaben verabschiedet

Peruanische Klänge ertönten im Stück «Huayta», das Dirigent Paul Rickenbach im Poncho dirigierte. Rhythmusmässig sei dieses Stück eine grosse Herausforderung, verriet der Dirigent und fügte hinzu: «Auch ‹Celtic Fire› ist anspruchsvoll, da verschiedene Register Soli spielen.» Am Posaunenchor schätzt er vor allem den guten Zusammenhalt der Mitglieder. «Jeder hilft mit, sonst ginge es nicht.»

Mit der Polka «So wie einst» beendete der Posaunenchor sein reguläres Konzert; er durfte sich aber erst nach zwei Zugaben von der Bühne verabschieden.

Theater soll wieder aufleben

Danach spielte die Theatergruppe der Musikgesellschaft Staffelbach «De Nootusgang», ein Stück über einen untreuen Krimiautor, der in einem Zimmer mit Notausgang eingesperrt ist. Die Theaterleute brachten das Publikum mit witzigen Szenen zum Lachen und erschreckten es mit polternden «Einbrüchen» durch den Notausgang. Gerne würde der Posaunenchor wieder eine eigene Theatergruppe aufbauen, Präsident Herbert Bolliger ermutigte Interessierte, sich zu melden.

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