Schlossrued

Ostermarkt der Landfrauen zog viel Publikum an

Ein Haus für Vögel, die sich vor Katzen in Sicherheit bringen. Ein Haus für Vögel, die sich vor Katzen in Sicherheit bringen.

Ein Haus für Vögel, die sich vor Katzen in Sicherheit bringen. Ein Haus für Vögel, die sich vor Katzen in Sicherheit bringen.

Jung und Alt trifft sich am Ostermarkt, auch aus dem Wynen- und Suhrental pilgern die Leute nach Schlossrued, wo man auch kulinarisch auf die Rechnung kommt.

«Auf die Dauer Landfrauenpower» – dies ist der Leitspruch der Schlossrueder Landfrauen. Ihr 10. Ostermarkt bestätigte: Er stimmt. Bereits um zehn Uhr schickt Präsidentin Ruth Bolliger ihren Mann nach Hause, Nachschub holen. «Die Holzkatzen laufen sehr gut», sagt sie. Mietze, heissen sie, Flöckli oder Snupi, und man kann sie aufstellen, draussen oder drinnen. Grossartig, was die 60 Power-Frauen des Vereins produziert haben. Allein der Schmuck des Areals mit blühenden Sträuchern, Blumen und natürlich auch Hühnern und Häsli weckt Bewunderung.

«Wenn es so weiter geht, können wir nicht den ganzen Märt ansehen», sagt ein Mann, denn seine Familie verweilt offensichtlich etwas lange an den einzelnen Ständen.

Gestricktes und Eingemachtes

Es gibt in der Tat viel zu sehen: Gestricktes und Gesägtes, Eingemachtes und Getöpfertes, Gefaltetes und Gefärbtes, Geflochtenes und Gebackenes. Am Stand von Mädle Klaus (und vor allem dahinter auf der Wiese) stehen mehr oder weniger rostige Blumenbehältnisse und tierische Skulpturen: nicht nur Katzen, auch Hasen und Hühner. Und sie erfreuen sich regen Interesses.

Wer genau hinschaut, entdeckt unter den Dutzenden von Ständen auch Witziges. Man schmunzelt über das Handymonster (textiles Etui) oder den Schutzengel mit Schutzbrief. «Allerliebst», sagt eine Frau zu einer Miniatur-Tischgarnitur (Tisch und vier Stühle) aus edlem Nussbaumholz, auf die man, so der Schreiner, einen Blumentopf stellen könnte. Blumen sind allgegenwärtig an diesem Markt.

Alpkäse und Rosen-Gelee

Jung und Alt trifft sich am Ostermarkt, auch aus dem Wynen- und Suhrental pilgern die Leute nach Schlossrued, wo man auch kulinarisch auf die Rechnung kommt, sei es in der Festwirtschaft oder bei einigen Ständen. Es gibt Leckerbissen wie Alpkäse, Rosen-Gelee oder gar einen Zaubertrank zu degustieren (und zu erwerben). Eine Mutter denkt an ihr Haushaltportemonnaie und meint: «Es ist auch schön einfach zu schauen; man muss nicht immer viel kaufen.» Nicht viel, aber etwas darfs schon sein.

Mit den Kindern bastelt die Cevi-Jungschar Osterhäsli, derweil gleich daneben der Natur- und Vogelschutzverein seinen Stand aufgeschlagen hat. Unter der Anleitung von Schreiner Josef Brunner aus Walde kann man Nistkasten zusammenschrauben oder -nageln. Einige davon, so Barbara Weber, werden am 1. Mai unter Anleitung des Ornithologen Walter Bolliger an einem Anlass der Kulturkommission aufgehängt.

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