Oberkulm
Sex im Solarium genügte nicht: Erster Aargauer bei «Bachelorette» schon raus

Noch nie ist ein Aargauer so schnell abserviert worden, wie der Muskelmann Yannick Domedi (23). Dafür gefällt der neuen Bachelorette Dina Rossi der Seetaler Poet Hans Gloor.

Urs Helbling
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Soll man von einem Quickie oder einem Rohrkrepierer sprechen? Wir sind gnädig und bewundern den Mut des Oberkulmer Kochs Yannick Domedi (23). Er ist, er war, einer von 21 Männern, die seit Montag um die Gunst der Bachelorette buhlen. Noch nie ist ein Aargauer so schnell aus der Sendung geflogen. Und noch kaum je war einer so wortkarg. «Du machst mich ganz nervös», sagte der Mann mit dem gestählten Körper, als er erstmals der Bernerin Dina Rossi (29) gegenüberstand.

Der Oberkulmer Yannick fällt schon in der ersten Sendung raus.

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«Was ist der speziellste Ort, an dem Du Sex hattest?»

Später meinte er: «Deine Haare gefallen mir sehr gut. Ich stehe auf blonde Frauen.» Und er verriet, dass er schon mal im Solarium Sex hatte. Als es darum ging, die Bachelorette zu verführen, versuchte es Yannick Domedi mit einer Erdbeere (erinnert uns das nicht an «Pretty Women»?). Dina Rossi ist nicht Julia Roberts: «Als Yannick mich fütterte, hatte ich das Gefühl, er ist ein bisschen unbeholfen. Das hätte man vielleicht noch etwas charmanter machen können.»

Da lief die «Bachelorette»-Sendung (jeweils montags ab 20.15 Uhr auf 3+) schon zwei Stunden, man ahnte, was kommen wird – sicher keine Verlängerung für Yannick Domedi auf Kreta. Der Wynentaler wurde ohne eine einzige Rose nach Hause geschickt – dafür mit einer langen Erklärung. «Liebe geht durch den Magen. Deswegen bin ich ganz sicher, dass Du als Koch ganz viel Liebe in Dein Essen zaubern kannst», erklärte Dina Rossi. «Leider ist gutes Essen aber nicht alles. Ich glaube ich bin nicht die richtige Frau für Dich.»

Tennislehrer Hans Gloor überzeugte mit Gedicht

Die erste Sendung einer neuen «Bachelorette»-Staffel hat den Vorteil, dass sie, die die Männer um sich kämpfen lässt, ganz speziell im Mittelpunkt steht. Blond, gut gebaut (aufgespritze Lippen?), schlagfertig: Die gelernte Dentalassistentin Dina Rossi (29) könnte eine gute Bachelorette werden. Natürlich ist sie Hobby-Model und Möchtegern-Influecerin. Die alleinerziehende Mutter (4-jährige Tochter) hat schon einiges erlebt: zwei geplatzte Verlobungen, häusliche Gewalt, eine Operation wegen Gebärmutterkrebs.

Die erste Runde überstanden hat Hans Gloor (23), Tennislehrer aus Birrwil. «Für Dich mit dem schönen Gedicht», sagte Dina Rossi und übergab dem Seetaler die zweite Rose. Beim Empfang («Hallo schöne Frau») hatte Hans ein Gedicht vorgetragen. Allerdings verlor er dabei einmal den Faden («Ich bi no nüd fertig»). Sie hat ihm das verziehen. Vielleicht wegen seinen «schönen, tieftürkis Augen», von denen sie so schwärmte. Das mit Hans Gloor könnte eine längere Nummer werden.

Hans erhält von seinen Konkurrenten Gelächter, von der Bachelorette eine Rose.

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Auf der Website von 3+ können die ganzen Folgen angeschaut werden.