Kirchleerau
Nun tritt auch die Bank Leerau aus dem Clientis Verbund aus

Der Clientis Verbund schrumpft weiter. Den neusten Austritt vermeldet die Clientis Bank Leerau mit Hauptsitz in Kirchleerau und einer Geschäftsstelle in Schöftland auf Ende 2013. Damit bleiben von ursprünglich 31 noch 15 Banken im Verbund übrig.

Manuel Bühlmann
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Der Hauptsitz der Clientis Bank Leerau in Kirchleerau

Der Hauptsitz der Clientis Bank Leerau in Kirchleerau

ZVG

Stefan Züsli, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis Bank Leerau, begründet den Entscheid mit der Erhaltung der Selbständigkeit und der veränderten Marktsituation. «Als wir vor gut acht Jahren dem Verbund beigetreten sind, haben wir die Entwicklung des Marktes anders beurteilt», sagt Züsli.

Ein Grund für den Beitritt zum Clientis-Verbund war 2004 der bessere Zugang zu Kundengeldern. «Heute haben wir genug Gelder, da seit Beginn der Finanzkrise wieder mehr einfaches Banking ohne undurchsichtige Finanztransaktionen geschätzt wird», sagt Züsli.

15 Banken bleiben mindestens bis 2017

Der Austritt der Bank Leerau aus dem Clientis Verbund ist einer von vielen in den vergangenen Jahren. Bei der Gründung des Verbunds im Jahr 2004 waren 31 Banken beteiligt, nach Ende 2013 verbleiben noch deren 15. Diese haben vertraglich zugesichert, bis mindestens 2017 dem Verbund anzugehören. Zu den verbleibenden 15 Banken zählen auch die Clientis Sparkasse Oftringen und die Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach.

Trotz den zahlreichen Austritten von Banken aus dem Clientis-Verbund ist Hans-Ulrich Stucki, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis AG, überzeugt, dass das Geschäftsmodell Zukunft hat. In den letzten Jahren habe zwar die Stabilität im Verbund gefehlt, diese könne allerdings mit der neuen Strategie gesichert werden.

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