Schöftland

Neuzuzüger schätzen Schöftland

Der Schöftler Gemeindeammann Hans Müller begrüsst die Neuzuzüger im Schlosshof. (wpo)

Der Schöftler Gemeindeammann Hans Müller begrüsst die Neuzuzüger im Schlosshof. (wpo)

Da muss was dran sein: In höchsten Tönen rühmen sowohl Familien mit Kindern wie Rentnerinnen und Rentner ihren neuen Wohnort Schöftland.

Schöftland hat heute genau 3709 Einwohner. In den letzten zwei Jahren sind, bei «Abgängen» von rund 200, 556 Personen neu zugezogen. 109 davon genossen am Samstag Apéro im Hof und Mittagessen im Schlossgarten. Was aber zieht Leute nach Schöftland?

Zuverlässige Handwerker

«Wir haben gemeint, das gebe es nicht mehr», sagt Ueli Hostettler, der sich hier mit seiner Frau Monika (64) ein kleines Haus gebaut hat: Zuverlässige Handwerker, die Kostenvoranschläge einhalten und Arbeit in «Superqualität» abliefern. Die beiden kommen aus dem Zürcher Weinland ins Suhrental, haben ihrer Tochter beim Umbau von deren Haus in Schöftland geholfen und sind geblieben, um sich aufs Alter einzurichten. «Ich brauche kein Auto, wenn ich nicht mehr fahren kann», sagt Monika Hostettler.

Beide schätzen die Infrastruktur und die Wohnqualität («in zwei Minuten im Wald»), und auch kulturell läuft einiges: Sie haben sich den «Uuswiis» für den Härdöpfuchäuer geleistet. Man werde als Neuzuzüger auch nicht so beäugt wie in jenem Dorf, wo sie vorher ein Haus hatten.

Rascher Kontakt möglich

Auch die Familie Hungerbühler aus Zofingen mit Tochter Léane ist rundum zufrieden; sie konnte sich hier ein Eigenheim kaufen: «Läden, Schulen, öV-Anbindung, Kultur, eine aktive Gemeinde, das passt.» Verena Lüscher (70) ist aus Niedergösgen nach Schöftland gezogen. «Ich habe hier eine günstige Wohnung gefunden», sagt sie. Die «Brocki» des Gemeinnützigen Frauenvereins bot ihr Gelegenheit, «auf einer guten Ebene mit Leuten in Kontakt» zu kommen.

Gemeindeammann Hans Müller stellte die Gemeinde vor: Schlossgeschichte, Sportanlagen, Badi, Alterswohnungen, Pflegeheim mit Dementenstation. Über 50 Vereine und Organisationen habe die Gemeinde, und er ermunterte die Neuzuzüger: «Viele warten auf Nachwuchs.» Nach dem Mittagessen im Schlossgarten konnten die Neuzuzüger am Waldumgang Miteinwohner und Gegend kennen lernen.

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