Hirschthal
«Neumatt» ist ein weiteres Mal Thema einer Auflage

In Hirschthal geht es jetzt noch um eine Änderung, die nach der letzten Auflage gemacht worden ist.

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Das 2,48 Hektaren grosse Landwirtschaftsgebiet «Neumatte» am linken Bildrand wird im Rahmen der neuen Hirschthaler Nutzungsplanung in Gewerbeland umgezont.

Das 2,48 Hektaren grosse Landwirtschaftsgebiet «Neumatte» am linken Bildrand wird im Rahmen der neuen Hirschthaler Nutzungsplanung in Gewerbeland umgezont.

Michael Küng

Die Pfiffner Messwandler AG, die Jungheinrich AG und die A. Meier Gartenbau fiebern dem Moment entgegen, in dem in Hirschthal die Neumatte (zwischen Suhre und Suhrentalstrasse) eingezont ist und sie ihre Expansionspläne verwirklichen können. Projekte, die die Schaffung von rund 100 neuen Arbeitsplätzen ermöglichen. Im Septem- ber genehmigte der Grosse Rat die Umzonung mit 127 gegen 26 Stimmen. Am 4. Dezember sagte die Gemeindeversammlung Ja zur neuen Bau- und Nutzungsordnung (BNO) – und das einstimmig. Das Referendum wurde erwartungsgemäss nicht ergriffen.

Das 2,48 Hektaren grosse Landwirtschaftsgebiet «Neumatte» am linken Bildrand wird im Rahmen der neuen Hirschthaler Nutzungsplanung in Gewerbeland umgezont.

Das 2,48 Hektaren grosse Landwirtschaftsgebiet «Neumatte» am linken Bildrand wird im Rahmen der neuen Hirschthaler Nutzungsplanung in Gewerbeland umgezont.

Michael Küng

Bei Verkehrszunahme Mobilitätskonzept nötig

In Hirschthal hofft man, dass die neue BNO im Frühling genehmigt werden kann. Sollte es danach keine Beschwerden geben, wäre der Weg für die Expansion der Firmen frei.

Allerdings musste die BNO- Gesamtrevision nun ein weiteres Mal aufgelegt werden (bis am 14. Februar). Es geht um eine Passage, die mit Zustimmung der Betroffenen in die BNO eingefügt worden ist. Diese betrifft auch die Neumatte.

Es heisst: «Bei Neubau- ten, Nutzungserweiterungen und Umnutzungen, die eine deutliche Erhöhung der Parkfelder und damit der Fahrtenzahlen mit sich bringen, ist mit dem Baugesuch ein Mobilitätskonzept durch eine qualifizierte Fachperson zu erarbeiten, das mit der Baubewilligung genehmigt wird.»

Das Mobilitätskonzept zeigt auf, wie die Mobilität aller Nutzergruppen mit dem öffent- lichen Verkehr, dem Fuss- und Radverkehr sowie dem effizienten Einsatz des Motorfahrzeugs in Bezug zu ihrem räumlichen Umfeld zu bewältigen sei. Es umfasst etwa die Festlegung der zulässigen Parkfeldzahlen für den motorisierten Individualverkehr, die Regelung der Minimalanforderungen an die Abstellplätze für den Veloverkehr und die Informationen und Anreize zum Benützen des öffentlichen Verkehrs und des Fuss- und Radverkehrs für die Beschäftigten.

Es sind jetzt noch Beschwerden beim Regierungsrat möglich. (uhg)