Menziken
Neujahrsapéro: Der Prix Menzo geht an Margrit Schalch

Am Neujahrsapéro zeigen Bevölkerung und Gemeinderat, dass sie einander wertschätzen.

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Neujahrs-Apéro Menziken
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Annette Heuberger und Vizeammann Alfred Merz im Gespräch.
Margrit Schalch, bevor sie auf die Bühne gebeten wird.
Margrit Schalch mit dem Prix Menzo.
2017 - bereits an Neujahr angeknabbert.

Neujahrs-Apéro Menziken

Peter Weingartner

«Es ist wichtig, dass es Leute gibt in der Gemeinde, die den Rücken hinhalten», sagt Fritz Heiniger (78). Deshalb ist er am Neujahrsapéro dabei: Um dem Gemeinderat seine Wertschätzung zu zeigen. Über 100 Personen sind anwesend, als Gemeindeammann Annette Heuberger Rückschau hält aufs Gemeindeleben im Jahr 2016.

Sie hebt das Positive hervor. Das geht von der Landfrauentagung des Bezirks über eine neue Hausarztpraxis bis zur Begrüssung der Neuzuzügerin, die Menziken zu einer 6000-SeelenGemeinde gemacht hat.

Den Prix Menzo erhält Margrit Schalch als Erzähltal-Botschafterin. «Sie hat zum achten Mal mit Leib und Seele für etwas gekämpft, dem etliche Leute keine Chance gegeben haben», sagt Annette Heuberger. Theres Jans wurde als Schweizer Meisterin in einer «Randsportart, die Leben rettet» (Laudator Hans Heinrich Leuzinger) geehrt. Zum neunten Mal hatte Jans mit Sanitätshunden einen Schweizer Meistertitel geholt.

Dann gehts ans Apéro-Buffet: Die Jahrzahl 2017 in gefüllter Zopfform, Canapés, gefüllte Brötchen und Tranksame von Wein bis Apfelsaft verwöhnen die Anwesenden. Darunter sind Familien wie die Dubachs, deren Kinder sich zu den Klängen der Hopp Schwiiz Örgeler bewegen, auch wenn sie das «Kufsteiner Lied» zum Besten geben. Schliesslich spielt ihr Grossvater da mit.

Vater Michael (40) findet den Apéro eine gute Sache, weil man mit anderen Menzikern ins Gespräch kommt. Das ist auch die Idee des Gemeinderats, der übrigens seine terminlich pflichtbewussten Steuerzahler mit Schokolade belohnt. (WPO)

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