Reinach

Neues Heim für Bauamt und Bauverwaltung von Reinach

Die grosszügige Anlage ist übersichtlich und ermöglicht einfachere Betriebsabläufe.

Die grosszügige Anlage ist übersichtlich und ermöglicht einfachere Betriebsabläufe.

Im ehemaligen Werkhof der Firma Anliker am Heuweg in Reinach wird gebaut und renoviert. Bereits im Januar zieht die Reinacher Bauverwaltung von der Kirchenbreite Strasse in ihre neuen Büros um.

Die Mitarbeiter des Bauamtes zügeln dann Fahrzeuge, Werkstätten und ihre gesamtes Material Anfang März ins neue Domizil. Auf einem Rundgang zeigt Michael Dubach, Leiter Liegenschaften, nach welchem Konzept die neuen Räume bezogen werden. Im Südteil mit den grossen Hallentoren ist künftig das Bauamt untergebracht. Gegenwärtig sind Bauarbeiter daran, mit Mauern aus Sandkalkstein die durchgehende Halle zu unterteilen und einen Zwischenboden einzubauen.

Sämtliche Fahrzeuge des Bauamtes können künftig in den Hallen parkiert werden. «Jetzt steht eine ausgerüstete Fahrzeugwaschstelle zur Verfügung», erklärt Dubach, «sogar ein Fahrzeuglift ist hier eingebaut. Über den Fahrzeughallen entsteht Lagerraum, denn das benötigt ein Bauamt. Pfähle, Pfosten, Tafeln, Fahnen und Weihnachtsbeleuchtung, alles hat hier dereinst seinen Platz. Auch Strassenmeister Peter Züsli darf sich freuen, erhält er doch ein neues Büro, das es zulässt, dass sich mehr als zwei Personen darin aufhalten können.

Aussengelände nach Mass

Das Aussengelände wird den Bedürfnissen des Bauamtsbetriebes angepasst. So wird in den nächsten Tagen ein Salzsilo aufgestellt, sowie Muldengruben und Lagerplätze geschaffen für besonderes Material.

Regionale Bauverwaltung

Für die Betriebsabläufe sei es ideal, erklärt Dubach, wenn Bauverwaltung und Bauamt (Werkhof) im gleichen Gebäude und Areal einquartiert seien. Die Verwaltung bezieht die Büros ihrer Vorgänger, der Strassenbauer im Obergeschoss. Viel kann übernommen werden, so etwa die bestehenden Wandschränke. Mit neuen Zwischenwänden wird die Raumaufteilung optimiert, Teppiche werden verlegt und Kabel für Telefon und Informatik eingezogen. Das Erdgeschoss im Norden des Traktes wird weiterhin durch die Gemeinde fremdvermietet.

Die Reinacher haben im November 2009 einen Kredit von 1,9 Mio. Franken bewilligt für den Kauf und Umbau der Liegenschaft.

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