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Neuer Bezirk Suhrental: So würden die Nachbarn schrumpfen

Zehn Gemeinden aus den Bezirken Aarau, Zofingen und Kulm diskutieren über einen Zusammenschluss zum eigenen Bezirk Suhrental. Was würde sich betreffend Fläche und Einwohnerzahl ändern?

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Grafik neuer Bezirk Suhrental

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Micha Wernli

6248 Einwohner des Bezirkes Kulm würden plötzlich den Bezirk Suhrental ihren Wohnort nennen und Zofingen würde mehr als 2600 Hektare verlieren. Aber nur, wenn der Regionalverband Suhrental (RVS) sein Vorhaben durchsetzen kann. An einer Strategiesitzung des Verbandes informierte Geschäftsführerin Lis Lüthi über die Zukunftsvision: "Das Suhrental will als eigenständige Region wahrgenommen werden, dazu gehört auch ein eigener Bezirk."

Laut Lüthi erschwert die heute veraltete Bezirkseinteilung das regionale Bewusstsein. Der Wunsch der Mitgliedergemeinden sei es vor allem, sich als selbstständige Region zu positionieren. Hirschthal, Schöftland, Schlossrued, Staffelbach, Kirchleerau, Schmiedrued, Moosleerau, Attelwil, Wiliberg und Reitnau nahmen an der Sitzung teil, Holziken war nicht anwesend und Kölliken tritt Ende des Jahres aus. Wie genau der Verband vorgehen will, um ihren Plan eines eigenen Bezirkes umzusetzen, wissen sie noch nicht. Doch fest steht: Sollte sich der zwölfte Bezirk Suhrental durchsetzen wird sich der Aargau verändern.