Am Freitagabend ging in einem grossen Teil des Dorfs die Strassenbeleuchtung aus. Dafür erhellten zahlreiche Laternen die Nacht. Sie leuchteten nicht nur, sondern enthüllten wundervolle Sujets, welche die Schüler kreiert hatten. Der Laternenumzug war einer der Höhepunkte des dreitägigen Jugendfests, das alle vier Jahre stattfindet. Die Kindergärtler machten den Anfang. Sie gingen mit dem Hasen Felix auf eine grosse Reise, hiess das Motto des Jugendfestes doch «Weltenbummler».

Die Laternen der verschiedenen Klassen zeigten, dass sich die Schüler eingehend mit dem Thema beschäftigt und kunstvolle Werke mit verschiedenen Sujets und in unterschiedlichen Techniken hergestellt hatten. Für ihre Arbeit erhielten sie von den zahlreichen Zuschauern viel Applaus. Am Samstag ging das Jugendfest sportlich weiter.

«Beim «schnäuschte Gondischwiuer» legten sich die Kinder und Jugendlichen ebenso ins Zeug wie beim Elefanten-Fussballturnier gegen Behörden und Lehrer, wo mit einem grossen Gymnastikball gespielt wurde. Auf dem Spielplatz verleitete das neue Spielgerät aus Holz zum Klettern, Balancieren und Rutschen. Geduld und ein gutes Auge waren beim Goldwaschen gefragt. Von den gelegentlichen Platzregen liessen sich die Festbesucher die gute Laune nicht verderben, schliesslich konnte man sich in den Festbeizen, die von verschiedenen Vereinen betrieben wurden, im Trockenen verwöhnen lassen.