Kirchleerau
Nachhaltigkeit und Naturschutz: Wärmeverbund bringt viele Vorteile

Es hätte günstigere Varianten für die Ersatzheizung gegeben. Die Gemeinde Kirchleerau entschied sich aber für Nachhaltigkeit und Naturschutz.

Martin Zürcher
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In der Heizzentrale: Hauswart Thomas Müller, Ressortleiter Markus Hauri, Projektleiter Daniel Zünd und Gemeindeammann Erich Hunziker.

In der Heizzentrale: Hauswart Thomas Müller, Ressortleiter Markus Hauri, Projektleiter Daniel Zünd und Gemeindeammann Erich Hunziker.

Die bald 30-jährige Ölheizung für die Schule, die Turnhalle und die Verwaltung in Kirchleerau musste ersetzt werden. «Die überschrittenen Grenzwerte der Umweltschutzgesetzgebung zwangen uns dazu», sagt der ressortverantwortliche Gemeinderat Markus Hauri. Im Gemeinderat wurden viele verschiedene Möglichkeiten diskutiert.

Am Ende fiel der Entscheid zugunsten einer Holzschnitzelheizung mit Wärmeverbund. «Holz ist CO-neutral, wir können es aus dem Forstbetrieb LeerauRued beziehen und zudem besteht die Möglichkeit, bei Bund und Kanton Fördergelder zu beziehen», sagt Gemeindeammann Erich Hunziker. Als das Projekt im August 2014 vorgestellt wurde, stellte der Gemeinderat erfreut fest, dass sich niemand der Idee des Rates entgegenstellte. «Dass wir den ausgewiesenen Fachplaner Daniel Zünd aus Safenwil ins Boot geholt haben, stellte sich als Glücksgriff heraus», so Hunziker weiter.

Die Heizzentrale mit zwei Heizkesseln und dem Holzsilo ist unter dem Schulhausplatz installiert. Seit März dieses Jahres ist die Anlage in Betrieb und funktioniert einwandfrei. Thomas Müller, der als Hauswart für die reibungslose Funktion der Heizung zuständig ist, zeigt sich voll des Lobes: «Es könnte nicht besser laufen.» Um der Bevölkerung zu zeigen, was aus den 1,3 Millionen Franken wurde, gibt es morgen Samstag von 10 bis 14 Uhr einen Tag der offenen Tür.