Nach verbaler Attacke
Spieler von FC Menzo-Reinach III für 20 Spiele gesperrt

Das Derby vom letzten Freitag zwischen dem FC Beinwil am See II und dem FC Menzo-Reinach III wurde abgebrochen, nachdem ein Menzo-Reinach-Spieler den Linienrichter verbal attackiert hatte. Der aargauische Fussballverband AFV sperrt den betroffenen Spieler nun für 20 Partien.

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Auf diesem Platz ereigneten sich die unschönen Szenen vom vergangenen Freitag. Jetzt ist klar: Es gibt eine harte Strafe von 20 Spielsperren.

Auf diesem Platz ereigneten sich die unschönen Szenen vom vergangenen Freitag. Jetzt ist klar: Es gibt eine harte Strafe von 20 Spielsperren.

Facebook/FC Beinwil am See

Der Verband habe den Spieler des FC Menzo-Reinach III für die ausgesprochene Morddrohung für 16 Spiele gesperrt, teilte der AFV gegenüber ArgoviaToday mit. Vier weitere Sperren gab es demnach für eine weitere Drohung. Zudem gewinnt der FC Beinwil am See II das abgebrochene Spiel mit 3:0 und der FC Menzo-Reinach III muss eine Busse in der Höhe von 300 Franken bezahlen. Dies sei jedoch Standard nach einem abgebrochenen Spiel.

Das ist passiert

Kurz vor Schluss des Derbys zwischen dem FC Beinwil am See II und dem FC Menzo-Reinach III kam es zu unschönen Szenen. Ein Spieler des FC Menzo-Reinach attackierte den Linienrichter verbal. Sofort wurde er vom Schiedsrichter mit einer gelben Karte verwarnt. Er sei daraufhin noch wütender geworden und habe den Schiedsrichter massiv bedroht, sagte «Böju»-Präsident Martin Hintermann einen Tag nach dem Spiel auf Anfrage von ArgoviaToday. Dieser habe ihn sofort mit einer roten Karte bestraft. Wie der genaue Wortlaut war, weiss Hintermann nicht. Ihm wurde lediglich erzählt: «Der Spieler soll gesagt haben, dass er ihn tätlich angehen wolle. Nach der roten Karte soll er sogar noch weiter gegangen sein.» Daraufhin habe der Schiedsrichter sofort abgebrochen.

In der Kabine angekommen, die gleich in der Nähe der Gästekabine liegt, fühlte sich der Schiedsrichter offenbar nicht sicher. Das Angebot der Verantwortlichen der Gastgeber, die Polizei einzuschalten, nahm er an. (Argovia Today/ova)

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