Uerkheim

Nach leichtem Rückgang: 2019 wurden bei den Steuern Mehreinnahmen erreicht

2019 stieg der Steuerertrag in Uerkheim.

2019 stieg der Steuerertrag in Uerkheim.

Der Anstieg des Steuerertrags in Uerkheim ist auch einer höheren Bevölkerungszahl zu verdanken. Nun will die Gemeinde noch mehr Wohnraum schaffen.

Die Uerkner Finanzabteilung kann betreffend Steuerabschluss 2019 gute Nachrichten verbreiten. «Massive Mehreinnahmen» seien im letzten Jahr verbucht worden. Dies, nachdem es im Jahr 2018 einen leichten Rückgang an Steuererträgen gab. Statt der budgetierten 3,57 Millionen Franken wurden gut 4 Millionen Franken an Steuern eingenommen. Ein Mehrertrag von 43'370 Franken.

Die Mehreinnahmen vom vergangenen Jahr sind gemäss Finanzabteilung auf drei Faktoren zurückzuführen: Es konnten nicht vorhersehbare Grundstückgewinnsteuern verbucht werden (160'000 statt 40'000 Franken), die durchschnittliche Steuerkraft hat sich gesteigert und die Bevölkerungszahl ist leicht angestiegen (von 1333 Personen im Jahr 2018 auf 1345 Personen im Jahr 2019).

Die Aktiensteuern belaufen sich auf 102'274 statt der berechneten 45'000 Franken. Einen Anstieg der Bevölkerungszahl erlebt Uerkheim zum ersten Mal in vier Jahren. Und auch dieser Anstieg beträgt nur 7 Personen. Den letzten Bevölkerungssprung erlebte das Dorf zwischen 2014 und 2015, als es von 1349 auf 1366 Bewohner wuchs. Seither sank die Einwohnerzahl tröpfchenweise.

Ohne Anstieg der Einwohnerzahl sind höhere Steuern nur schwer möglich. Angesichts dessen scheint es dem Gemeinderat wichtig, mit Bauprojekten vorwärtszumachen, die auf Bauland der Gemeinde geplant sind. Namentlich sind dies das Areal beim ehemaligen Schützenhaus und das Grundstück Bodenacker. Der Gemeinderat hatte vor, das Gebiet Bodenacker selbst zu erschliessen, weil es Standort für guten Wohnraum ist.

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