Kölliken

Nach drei Zebrasteifen-Unfällen reagiert die Gemeinde – besorgte Eltern bringen sich aktiv ein

Nach 3 Zebrasteifen-Unfällen reagiert Kölliken

Nach 3 Zebrasteifen-Unfällen reagiert Kölliken

Innerhalb von zwei Monaten wurden 3 Kinder in Kölliken auf dem Fussgängerstreifen verletzt. Jetzt sollen mehrere Massnahmen für mehr Sicherheit sorgen.

Innerhalb von zwei Monaten verunfallten in Kölliken drei Kinder auf Fussgängerstreifen. Das alarmierte viele Eltern. Der Gemeindeamman hat reagiert. Jetzt sollen mehrere Massnahmen für mehr Sicherheit sorgen.

Innerhalb von zwei Monaten sind in Kölliken drei Kinder bei Kollisionen auf Fussgängerstreifen verletzt worden. Eltern sind über diese Bilanz entsetzt und fordern, dass die Fussgängerstreifen im Dorf sicherer werden müssen. Allein nach einem Unfall mit Fahrerflucht, bei dem zwei Schüler verletzt wurden, sind bei der Gemeinde rund elf Schreiben eingegangen.

Gemeindeamman Mario Schegner versteht die Sorgen der Bürger. Deshalb informierte die Gemeinde am Mittwochabend zum Thema in der Aula Kölliken. Am Anlass nahmen der Gemeinderat, Eltern sowie Vertreter der Polizei teil. Es handelte sich aber nicht um eine reine Informationsveranstaltung. Ammann Schegner forderte die Teilnehmer auf, sich «aktiv» einzubringen. Dafür wurden Workshops durchgeführt, bei denen die Anwesenden ihre eigenen Ideen und Vorschläge zur Verkehrssicherheit vorbringen und diskutieren konnten, wie TeleM1 berichtet.

Vorschläge der Eltern 

Die Vorschläge umfassen unter anderem Einbahnstrassen, Kreisel und zusätzliche Beleuchtung. Beim neuen Kindergarten liess die Gemeinde bereits eine Absperrung anbringen, damit die Kinder nicht auf den Parkplatz springen. Im Bereich der Schönenwerder- und Wallenmattstrasse seien zudem schon Fussgängerüberquerungen mit Inseln und Beleuchtung geplant, so Schegner. 

Die Eltern fühlen sich ernst genommen. Die getroffenen Massnahmen seien ein erster Schritt. Es könnten aber auch kleinere kurzfristige Massnahmen getroffen werden, sagte die zweifache Mutter Barbara Gjatta, die sich gemeinsam mit elf weiteren Eltern mit einem Dossier zur Verkehrssicherheit an die Gemeinde gewandt hatte, zu TeleM1. 

Vom Gemeindeamman erhielten die Eltern das Versprechen, dass der Gemeinderat die am Anlass erarbeiteten Vorschläge gemeinsam mit Schule und Schulpflege sowie dem Ammann und Fachstellen untersuchen würde. Über das weitere Vorgehen würden die Verantwortlichen die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. 

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Autor

Cecilia Zoeller

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