Hirschthal
Nach den Älplermagronen war das Eis gebrochen

Zum dritten Mal spielten an der Stubete in der Biberburg Hirschthal mehrere Formationen und Einzelmusiker auf. Anfangs noch etwas scheu, zogen die Volksmusikfreunde schliesslich alle Register.

Zaneta Hochuli
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Peter Studer, Mitglied Verein Biberburg - Gemeinedeammann Hirschthal begrüsst die Gäste zur 3ten Stubete
19 Bilder
Peter Studer, Mitglied Verein Biberburg begrüsst die Gäste und freut sich über die vielen mitgebrachten Instrumente
Präsident Urs Gsell am Zapfhahn
Stubete in der Biberburg Hirschtal
Peter Studer, Stubete-Verantworlicher und Gastroleiterin Daniela Gobetti
Leidenschaftlicher Handorgelist Willy Frei aus Suhr begleitet von Thomas Lüscher mit Schwyzerörgeli
Peter Oberson im Gespräch mit Toni Bara
Hanspeter Bircher aus Rombach wird begleidet von Fredy Küenzi und Urs Tschaan von der Patraonatskappelle
Peter Oberson vom Schwyzerörgeliquartet Schenkenberg
Ersatzmann Fredy Küenzi mit Bassgeige vom Schwyzerörgeliquartet Schenkenberg
Die Fünf Ab und Zu aus Roggwill spielen nach dem Motto, Einer spielt immer
Wohlverdiente Pause für die Patronatskappelle
Biberburg
Urs Gsell, Präsident im Einsatz am Älplermakaronen-Buffet
Und auch das Biberburgteam_v.l. Urs Gsell, Ingrid Studer, Daniela und Christoph Gobett geniessen die letzten Musikstücke
Geselligkeit nach feinem Znacht
Christoph Gobett sorgt für den feinen heissen Kafi mit Schuss
Aussergewöhnliche Mischung Possaunist Toni Bara mit Schwyzerörgeliquartet Schenkenberg
Zum Abschluss des Abends spielen alle Musiker der diesjährigen Stubete gemeinsam

Peter Studer, Mitglied Verein Biberburg - Gemeinedeammann Hirschthal begrüsst die Gäste zur 3ten Stubete

Zaneta Hochuli

In der Schweiz gibt es die Stubete seit den 1960er-Jahren als Kombination von Volksmusik und freiem Musizieren. Da die Volksmusik oft nach bekannten Schemata aufgebaut ist, können sich zufällige Gruppen (sogenannte Ad-hoc-Formationen) bilden, die in der Lage sind, zusammen spontan wunderbare Musik zu spielen. Viele Lieder sind allgemein bekannt und somit ist es kein Problem, die unterschiedlichen Musiker miteinander zu verbinden.

Nach dem Znacht ist Eis gebrochen

Bei der dritten Stubete in der Biberburg Hirschthal muss Stubete-Chef Peter Studer jedoch zu Beginn etwas Nachhelfen und die manchmal etwas scheuen Musikanten nach dem gemütlichen Älplermagronen-Znacht in persönlichen Gesprächen nach vorne bitten. Nachdem das Eis gebrochen ist, gehts es aber klangvoll und melodiös zu und her. Die Einzelmusiker und fixen Formationen spielen jeweils drei Volksmusikstücke wie «Schwarze Nacht», «Rote Rosen für Dich», «Im Maien zu Zweien» oder «Blaue Nacht am Hafen».

Die rund 65 Volksmusikfreunde im Publikum lauschen mit Freude den Klängen, klatschen begeistert oder schwingen schliesslich das Tanzbein. Peter Studer führt feinfühlig durch das spontane Programm und kündigt jeden Musiker und jede Formation individuell und herzlich an. So auch die Roggwiler Formation «Die Fünf ab und zu», die ganz nach dem Motto «einer spielt immer» ihre Stücke zum Besten geben. Das «Trio Aareländler» mit Brigitte Holderegger, Adi Bichsel und Rolf Schaffner führen die Stubete fort, gefolgt von den Einzelmusikanten Hanspeter Bircher (Schwyzerörgeli), Willy Frei (Handorgel) und Posaunist Toni Bara, die von der Patronatskapelle, dem Schwyzerörgeli Quartett Schenkenberg begleitet werden. Zum krönenden Abschluss der Stubete sitzen alle gemeinsam in einer Runde und spielen die Musikstücke «Örgelihuus» und «Seppel».