Reinach
Nach 40 Minuten ausgeschossen: Die Neuauflage des Samstagmarkts ist erfolgreich

Schon nach kurzer Zeit musste einige der Stände am Samstagmarkt in Reinach Nachschub holen. Die nächsten Samstage bis zu den Sommerferien werden zeigen, ob der Markt eine Zukunft hat.

Peter Weingartner
Drucken
Teilen
Schon nach kurzer Zeit musste einige der Stände am Samstagmarkt in Reinach Nachschub holen.
8 Bilder
Beliebt war auch der Stand von Renate Studer.
Der Käser von der Heufrutt in der Innerschweiz hatte besonders viel zu tun.
Neuauflage des Samstagmarkts
Neuauflage des Samstagmarkts in Reinach
Neuauflage des Samstagmarkts
Neuauflage des Samstagmarkts
Neuauflage des Samstagmarkts

Schon nach kurzer Zeit musste einige der Stände am Samstagmarkt in Reinach Nachschub holen.

Peter Weingartner

«Nun weiss ich, was ich zu tun habe», lacht Beatrice Bolliger. Um 9.40 Uhr sind ihre 27 Bauernbrote und die 25 Zöpfe bereits verkauft. Der Neugier geschuldet? Die nächsten Samstage bis zu den Sommerferien werden zeigen, ob der Markt eine Zukunft hat.

Stimmen vom Markt:

Renate Studer (49) Frisch und fair ist unsere Devise. Ich finde es wichtig, dass wir Schweizer Produkte vermarkten. Einkaufen konnte ich noch nichts; Käse muss ich noch haben.
4 Bilder
Rösli Merz (60) Ich gehe gerne an den Markt und mache gerne etwas fürs Dorf. Schon lange hatte ich das Gefühl, dass so etwas fehlt. Einen Zopf habe ich mir gekauft und Käse.
Beatrice Bolliger (56) Es macht mir Freude, unter den Leuten zu sein, und ich hoffe, dass es weitergeht mit dem Markt. Man muss einander unterstützen. Ich habe 15 Tomatenstöcke bestellt.
Fritz Züger (56) Unsere Braugarage – Eröffnung Mitte Juni – steht an diesem Platz. Ich finde die gegenseitige Befruchtung wichtig. Bei Trix Bolliger habe ich

Renate Studer (49) Frisch und fair ist unsere Devise. Ich finde es wichtig, dass wir Schweizer Produkte vermarkten. Einkaufen konnte ich noch nichts; Käse muss ich noch haben.

Peter Weingartner

Das Geschäft läuft prächtig am Pfingstsamstag. Renate Studer, die neben Gemüse auch Tomatensetzlinge verkauft, schickt ihren Mann Salatnachschub holen. «Und Erdbeeren», ruft sie ihm nach. Frische und Nähe sind starke Argumente.

Ein halbes Dutzend Stände, nur der Käser von der Heufrutt in der Innerschweiz ist ein Auswärtiger, lockt auch Gemeinderäte, ältere Leute und Familien auf den Kiesplatz beim Gemeindehaus. «An Leute mit Rollator haben sie nicht gedacht», meint eine ältere Frau.

Patrick Haller, der mit seiner Familie die Auslagen von Rösli Merz – «alles selber gemacht ausser dem Honig, den machen die Bienen» – bestaunt, erinnert sich an den Samstagmarkt seiner Schulzeit, wo man in der Pause Lebkuchen kaufen konnte. Und «positiv überrascht vom Aufmarsch» ist Fritz Züger. Er schenkt Reinacher Bier aus.