Bereits zum 14. Mal setzt das Mutterschiff am 29. und 30. Juli seine Segel. Das Open Air, von seinen Fans liebevoll «Mutti» genannt, bietet nicht nur musikalischen Genuss, sondern verwöhnt auch den Gaumen und weckt die Abenteuerlust, denn es ist immer für eine Überraschung gut. Zwar sind die Künstler und das Musikprogramm im Voraus bekannt, das Festivalgelände hingegen präsentiert sich jedes Jahr in einem neuen Kleid.

Der Wasserfall bleibt

Eine grössere Änderung kommt aus der kulinarischen Ecke: Eine neue Küchencrew übernimmt die Verantwortung. Ob der beim Team, den Musikern und den Besuchern gleichermassen beliebte «Mutti-Burger» wieder auf der Speisekarte steht, war im Voraus nicht in Erfahrung zu bringen. «Im Kafistübli hingegen werden wiederum die ebenso kunstvollen wie leckeren Cupcakes bereitstehen», versichert von Arx.

Selbstverständlich gibt es auch Musik. «Wir achten auf einen guten Mix», so Jacqueline von Arx. «Es gibt für alle etwas: Am Nachmittag ein Familienprogramm, am Abend kommt auch die ältere Generation auf ihre Kosten, in der Nacht wird die Musik jünger, frecher und experimenteller.» Auch geografisch ist das Open Air breit aufgestellt. Neben internationalen Künstlern wie der Irin Wallis Bird oder der Kenianerin Muthoni treten unter anderem der
16-jährige Schweizer Rapper Nemo und Cris Rellah, der selber aus dem Oberwynental stammt, auf.

Neue Songs von Cris Rellah

«Ich freue mich sehr, zum ersten Mal am ‹Mutterschiff› spielen zu dürfen», sagt Cris Rellah. «Es ist immer ein Erlebnis, vor Heimpublikum aufzutreten.» Die Open-Air-Besucher dürfen sich auf neue Songs freuen, die der Musiker erst kürzlich aufgenommen hat. Von Balladen, die das Herz berühren, bis zu rockig-schnellen Nummern zum Mitfeiern geht das Repertoire. Er habe das «Mutterschiff» schon einige Male besucht, sagt Rellah. «Es ist schön, dort Bekannte zu treffen, und ich finde es super, dass so ein kleines, aber feines Open Air in der Region veranstaltet wird. Jedes Jahr staune ich, was geleistet wird und wie sich die Veranstalter immer aufs Neue übertrumpfen.»

Cris Rellah ist nicht der einzige Musiker, der am «Mutterschiff» auch als Zuhörer anzutreffen ist. «Vielen Künstlern, die hier einmal aufgetreten sind, gefällt es so gut, dass sie uns später wieder besuchen», sagt Jacqueline von Arx. Es lohnt sich also, auch einmal einen Blick ins Publikum zu werfen.