Muhen
«Klimaschutz endet nicht an der Gemeindegrenze»: Muhen pflanzt eine Sommerlinde gegen kommende Hitzetage

Im Rahmen der Aktion Klimaoase pflanzte Muhen am Dienstag einen Baum, den die Gemeinde von Buchs erhalten hat. Was Schülerinnen und Schüler der 3. Sek damit zu tun hatten.

Natasha Hähni
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Der Buchser Gemeinderat Walter Wyler übergibt in Muhen eine Sommerlinde an Gemeinderat Hans Peter Brunner.

Der Buchser Gemeinderat Walter Wyler übergibt in Muhen eine Sommerlinde an Gemeinderat Hans Peter Brunner.

Natasha Hähni / Aargauer Zeitung

Einen Baum zu Pflanzen, um ein Zeichen gegen die Klimaerwärmung zu setzen, möge mancher als Tropfen auf dem Heissen Stein verstehen. «Ich sehe den Kampf gegen den Klimawandel mehr als Puzzle, bei dem jedes kleine Stück Fortschritt bedeutet», sagt Hans Peter Brunner am Dienstagmorgen. Der Müheler Gemeinderat nahm im Rahmen der «Aktion Klimaoase» eine Sommerlinde von der Gemeinde Buchs entgegen.

Die überreichte ihm Gemeinderat Walter Wyler. «Der Baum kann rund 800 Jahre alt werden, so lange wird ihn Hans Peter jetzt pflegen», sagt er vor Gemeinderat, Interessierten und vor der 3. Sek der Oberstufe Muhen. «Für die Jugendlichen ist der Klimawandel eine reale Bedrohung», ergänzt Brunner.

Die freiwilligen Schülerinnen und Schüler haben am Pflanzfest Briefe vorgelesen, die sie mit aktuellen Bildern von Muhen in eine Zeitkapsel gleich beim neuen Schattenspender vergraben werden. «Unsere Zukunftswünsche sollen lange bleiben, ohne Abfall zu verursachen», sagt eine Schülerin. Der Baum wurde gleich unterhalb der Kirche und gegenüber der Schule gepflanzt.

Um die Aktion weiterzuführen hat Muhen vor rund zwei Wochen eine Feldahorn an Unterentfelden gespendet. «Klimaschutz hört nicht an der Gemeindegrenze auf», sagt Brunner.

Pflanzfest Klimaoase Muhen

Pflanzfest Klimaoase Muhen

Natasha Hähni / Aargauer Zeitung

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