Schmiedrued-Walde
Motoren bleiben im Morast stecken und der Gripen hebt nicht ab

Das 28. lizenzfreie Motocross auf der Nütziweid ob Walde wurde am Samstag zum Morastrennen. Am Sonntag wars trockener. Dabei wusste Thomas Wicki aus Gontenschwil mit seinem Gripen zu gefallen. Abgehoben hat sein Gripen trotz Schanze aber nicht.

Peter Weingartner
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Zugepflasterte Gesichter
29 Bilder
Vorne fahren macht vieles leichter
Überholmanöver
Sturz in der ersten Kurve
Überholen ist nicht einfach
Sprung übers Ruedertal
So kann mans auch machen
Seitrenwagen in der ersten Kurve
Seitenwagen sind besinders attraktiv
Pech gehabt
Peter Küng vor dem Start
Noch stecken sie nicht fest
Noch sauber in der ersten Kurve
Nicht alle Startnummern bleiben lesbar
Nicht die geeignetsten Schuhe
Motorräder im Morast
Kampf um Positionen
Man hilft einander im Pech
Landung auf der Nütziweid
Kampf um die Spitze
Es spritzt der Dreck
Höhenluft geniessen
Motocross in Schmiedrued-Walde - Bilder vom nassen Samstag
Dreck
Dreck allenthalben
Dreck fliegt über dem Ruedertal
Da wird viel Dreck aufgewirbelt
Ausweichen nach Sturz
Auch die Beine müssen mitarbeiten

Zugepflasterte Gesichter

Peter Weingartner

Am Samstag konnten es auch die Beach Boys aus dem Lautsprecher nicht richten: Nach optimalen Trainingsbedingungen am Morgen setzte am Nachmittag der Regen ein. Und er liess nicht mehr nach, sodass der Veranstalter sich gezwungen sah, erstens die Pause zu streichen und zweitens den nachmittäglichen zweiten Rennlauf. Die Piste sollte nicht vollends verschlammen.

Minütlich mutierte die Piste mehr zum Morast, und wer das Pech hatte, in einem Anstieg ausweichen oder gar bremsen zu müssen, weil ein Kollege stecken geblieben war, riskierte gleiches Ungemach. Etliche blieben stecken, rutschten aus bei der Bergung des Fahrzeugs, mussten aufgeben.

Sonntagsmann als Dame
17 Bilder
Sonntagsflug
Seiltänzer mit Motor
Wickis Gripenkarikatur
Sämi Bolligers Migroswägeli
Nachwuchs meistert den Aufstieg
Nachwuchs vor dem Start
Nachwuchs unterwegs
Migroswägeli fährt
Kampf um Positionen
Gripen kriegt die Kurve
Biene vor Gripen
Gripen hebt nicht ab
Gripen hat Härtetest am Boden geschafft
Biene Maya in Aktion
Besseres Flugwetter
Biene Maya hat Gripen überholt

Sonntagsmann als Dame

Peter Weingartner

Fahrer Peter Küng aus Triengen lobt die Organisatoren: «Sie haben alles gegeben, neue Elemente hinzugefügt.» Dabei sein sei alles, meint er. Dazu gehöre auch der Morastlauf. Wer in der Rangliste allerdings vorne mitreden will, darf kein Schönwetterfahrer sein.

Besonders attraktiv sind die Seitenwagen. Da können nicht nur zwei Räder Erde aufwerfen. Nicht wenige Fahrer warfen unterwegs ihre Brille weg, um besser sehen zu können. Maschinen, Kleider und Gesichter wurden zugepflastert. Warum tut man sich das an? Philipp Duss ist aus dem Salzburgerland angereist, um die Kollegen wieder zu sehen. «Man muss bei allen Bedingungen fahren können», sagt er, «bei Sonnenschein kann jeder.»

In der Plauschkategorie am Sonntag, die ihrem Namen zeitweise gerecht wurde, imponierten am Start die Eigenbaumaschinen. Allen voran Thomas Wicki (Gontenschwil) hatte mit seinem Gripen, der trotz Schanzen nie richtig abhob, die Stauner und Schmunzler auf seiner Seite.

Dass der Einheimische Sämi Bolliger mit seinem prall gefüllten motorisierten Migroswägeli überhaupt über die Piste kam, ist der Arbeit der Pistenpräparatoren zu verdanken: Sie hatten die Schlammschicht weggeschoben. So konnte auch Martin Maurers (Walde) «Biene Maja mit Willi» über die Piste fliegen.

Resultate: www.maurermotos.ch

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