Menziken
Menziker Gmeind steht hinter ihrem Bürgerheim

Die geplante Sanierung des Menziker Bürgerheims sorgte an der Gemeindeversammlung für Gesprächsstoff. Die Sanierung wurde schliesslich mit grossem Mehr genehmigt.

Rahel Plüss
Merken
Drucken
Teilen
Das Bürgerheim wird für 950000 Franken saniert.

Das Bürgerheim wird für 950000 Franken saniert.

Rahel Plüss

Die geplante Sanierung des Bürgerheims gab an der Gemeindeversammlung erwartungsgemäss zu reden. Der Gemeinderat beantragte hierzu einen Kredit in der Höhe von 950 000 Franken. Mit grosser Mehrheit haben die 119 anwesenden Stimmberechtigten (von total 3025) das Begehren schliesslich gutgeheissen. Zuvor hatte die Versammlung einen Rückweisungsantrag der FDP grossmehrheitlich abgelehnt. Es ging den Freisinnigen dabei nicht um die Investition selber, sondern um die Frage der Rechtsform. Es sei nicht Sache der Gemeinde, ein Bürgerheim zu betreiben, hiess es. Es wurde vorgeschlagen, den Gemeindebetrieb in eine Stiftung zu überführen. Heute leben im Bürgerheim Menschen, die nicht autonom wohnen können oder wollen und besondere Betreuungsbedürfnisse haben: Männer und Frauen mit einer psychischen, physischen oder sozialen Beeinträchtigung. Alle übrigen Geschäfte wurden gutgeheissen: Die Rechnung 2014, die mit einem Ertragsüberschuss von 27 694 Franken abschloss, die Kreditabrechnungen Hochwasserschutz/Renaturierung Wyna und Sanierung Menzoschulhaus sowie das neue Gebührenreglement für die Feuerungskontrollen. (rap)