3479 Unterschriften wurden im Juni gesammelt. Gemeindeammann Annette Heuberger ist zufrieden mit dem Ergebnis: «Die Petition ist ein stiller Protest der Bevölkerung. Private haben die Petition lanciert, da steckt kein Verband dahinter.» Diese war vor rund einem Monat lanciert worden. 

Menziken will sich nicht damit abfinden, dass der Gasthof Sternen in eine Asylunterkunft mit 90 Plätzen umfunktioniert wird.

Menziken will sich nicht damit abfinden, dass der Gasthof Sternen in eine Asylunterkunft mit 90 Plätzen umfunktioniert wird.

Die Petition stellt die Forderung nach einer gleichmässig Zuweisung der Asylsuchenden auf die Gemeinden im Aargau, so sehe es das Gesetz nämlich vor, schreiben die Initianten.

Im Wortlaut steht weiter in der Petition: «Wir fordern Rücksichtnahme auf das Umfeld vor Ort (Verhältnis Ausländer/Schweizer). Wir fordern höhere Beiträge von Gemeinden an den Kanton, die ihrer Pflicht mit der Aufnahme von Asylsuchenden nicht nachkommen. Wir fordern eine kostendeckende Entschädigung vom Kanton an die Gemeinden, welche mehr als die Pflichtzahl von Asylsuchenden aufnehmen. Wir sind gegen eine Überbelastung einzelner Gemeinden. Wir sind gegen eine Überbelastung von strukturschwachen Randregionen.»

Das Boot ist voll! Die Menziker machen am Info-Anlass Ende Juni 2015 ihrem Ärger Luft.

Die Einwohner von Menziken machen ihrem Ärger Luft. Sie stellen sich gemeinsam gegen das vom Kanton geplante Asylzentrum. (28. Mai 2015)

Im Sternen sollen bis zu 90 Asylsuchende untergebracht werden. Eigentümer und damit Vermieter an den Kanton ist der ehemalige Ammann Hans Marti. Nach Publikwerden der Asyl-Pläne trat er aus seiner Partei, der SVP, aus. 

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