Menziken
Elterntaxis halten sich an Einbahn-Regime des frisch eingeweihten Gemeindehaus-platzes

Coronabedingt wurde die offizielle Einweihung nur durch Gemeindevertreter und Stelen-Schöpfer begangen.

Sibylle Haltiner
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Kunstschmied Michael Aeschimann, Vizeammann Andreas Mäder, Cornelia Sigrist, Schöpferin des Logos, Gemeindeammann Erich Bruderer und die ehemaligen Gemeindeammänner Annette Heuberger, Hans Marti und Toni Iten.

Kunstschmied Michael Aeschimann, Vizeammann Andreas Mäder, Cornelia Sigrist, Schöpferin des Logos, Gemeindeammann Erich Bruderer und die ehemaligen Gemeindeammänner Annette Heuberger, Hans Marti und Toni Iten.

Sibylle Haltiner / Aargauer Zeitung

Eigentlich hätte der neu gestaltete Gemeindehausplatz mit einem grossen Fest eingeweiht werden sollen: Ein Vortrag, Musik, Racletteessen und Beleuchtung der Südfassade des Gemeindehauses waren vorgesehen. Coronabedingt musste der Anlass eingeschränkt werden. Nur wenige geladene Gäste verfolgten am Samstagnachmittag die Enthüllung der Jubiläumsstele und freuten sich über die Eiche, die zukünftig auf dem Spielplatz für Schatten sorgen soll.

Das verlängerte Jubiläumsjahr «natürlich Menziken - 975 Jahre» wird im Juni mit der Grenzwanderung definitiv zu Ende gehen. «Doch wir hoffen, dass wir anstelle des heute ausgefallenen Einweihungsfestes im Herbst auf dem Gemeindehausplatz ein Volksfest feiern können», erklärte Felix Matthias, OK-Präsident des Jubiläumsjahres.

Kunstschmied Michael Aeschimann, Vizeammann Andreas Mäder, Cornelia Sigrist, Schöpferin des Logos, Gemeindeammann Erich Bruderer und die ehemaligen Gemeindeammänner Annette Heuberger, Hans Marti und Toni Iten.
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Der Unternehmerverbund Kompetenz von hier hat eine Eiche gespendet. v.l. Jeannine Maurer, Roberto Di Mercurio, Christian Schweizer, Peter Huber, Michele Marano, Claude Perrinjaquet.
Cornelia Sigrist, die das Sujet kreiert hat, und Kunstschmied Michael Aeschimann bei der Jubiläumsstele
Die gespendete Eiche wird auf dem Spielplatz bald viel Schatten Spenden.
Kunstschmied Michael Aeschimann (links) enthüllt zusammen mit OK-Präsident Felix Matthias die Jubiläumsstele.

Kunstschmied Michael Aeschimann, Vizeammann Andreas Mäder, Cornelia Sigrist, Schöpferin des Logos, Gemeindeammann Erich Bruderer und die ehemaligen Gemeindeammänner Annette Heuberger, Hans Marti und Toni Iten.

Sibylle Haltiner / Aargauer Zeitung

Eisenplastik erinnert an Jubiläum

Von einen ersten Erfolg der Gemeindehausplatz-Sanierung konnte Gemeindeammann Erich Bruderer berichten. Für den Verkehr und damit auch die sogenannten Elterntaxis wurde ein neues Leitsystem mit Einbahn eingerichtet. «Die Situation ist jetzt viel besser», berichtete Bruderer. Die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer würden sich an die Vorgaben halten und via Parkplatz wegfahren. «Und die Kinder haben unterdessen auch begriffen, dass sie auf dem Gemeindehaus entlang sicher zum Schulhaus gelangen können.»

Erstmals gezeigt wurden am Samstag die sechs neuen Tafeln des Manzoramas. Sie haben die Jubiläumsfeierlichkeiten des vergangenen Jahres, aber auch die Auswirkungen von Covid-19 zum Thema. Alle insgesamt 26 Tafeln werden bis Anfang Mai an der alten Bahnhofstrasse 7 zu sehen sein. Die am Samstag enthüllte Stele wurde von Kunstschmied Michael Aeschimann nach Vorlage des Festsujets, kreiert von Cornelia Sigrist, geschaffen. Sie soll an das Jubiläumsjahr erinnern und den Gemeindehausplatz als künstlerisches Element bereichern.