Fritz Burkhard ist ein Maler aus Leidenschaft. Schon seit 1967 malt er. In der Ausstellung im Schüeli Anfang November will er einen Bogen spannen, zwischen den Werken aus seinen frühen Schaffensjahren und den im letzten Jahr entstandenen Gemälden und Zeichnungen.

Ab dem ersten November werden Interessierte im kleinen Häuschen an der Schüelistrasse von einer wahren Bilderflut begrüsst: 40 Bilder stellt Fritz Burkhard auf den wenigen Quadratmetern aus im ehemaligen Schulhaus aus. Vor allem Landschaften und Stillleben scheinen es dem Künstler angetan zu haben. In kühlen Farben malt er Berge und Wiesen, aber auch Szenen. Wie zum Beispiel ein Bild vom Aufbau eines Zirkuszelts. «Ich nehme mir immer Zeit, um eine originelle beziehungsweise ungewöhnliche Perspektive zu finden», sagt der Maler.

Um die Ausstellung übersichtlicher zu gestalten, bekommt jedes Gemälde eine Nummer: «Die Nummer wird auf einem Fahrplan aufgelistet. Auf ihm stehen einige Informationen zum Bild, wie zum Beispiel auch der Preis», erklärt Walter Forrer, der Präsident der Vereinigung Schüeli. Es sei für ihn wie immer eine Freude mit Burkhard eine Austellung organisieren zu dürfen, sagt er.

Schon letztes Jahr hatte Burkhard seine Bilder im Schüeli ausgestellt. «Ich stelle aber keines der Bilder ein zweites Mal aus», sagt er. Was aber zum zweiten Mal gleich ist: Der Erlös vom Bilderverkauf kommt zu einem grossen Teil der Vereinigung Schüeli zugute.

Vernissage: 1. November, 19.30 Uhr, Finissage 10. November, 17 Uhr. Ausstellung jeweils am Wochenende geöffnet.