Er ist ein Altmeister der Schweizer Kunstszene. Der Aargauer Maler Kurt Hediger (86), aufgewachsen in Rothrist und wohnhaft in Reinach, hat seine Bilder schon in Deutschland, Frankreich und Italien ausgestellt. Die nächste Ausstellung des Künstlers, der sein Handwerk in Zürich, Paris und Wien erlernt hat, findet gleich bei ihm um die Ecke statt. Vom 8. März bis Ende Juni stellt er seine Werke in der Zetzwiler Stiftung Schürmatt aus. Ein Drittel des Verkaufserlöses geht an die Stiftung, in der rund 530 Menschen mit Behinderung integriert sind.

Einführen in die Ausstellung wird an der Vernissage (8. März, 16 Uhr) Grossrat Severin Lüscher (Grüne). Der Schöftler Politiker ist Göttibueb von Hediger und Vater eines Sohnes mit Beeinträchtigung, der in der Schürmatt wohnt und arbeitet. Ölfarben sind das bevorzugte Material des Wahl-Wynentalers Hediger, der einst sagte: «Man hat nur gesehen, wenn man gemalt hat.» Drei Jahre lang malte er an seinem «Südamerikanischen Markt», dem Wandbild im Schulhaus Reinach mit lebensgrossen Figuren. Die Inspiration dazu fand er auf Reisen auf den Kontinent mit Zielen wie Peru, Ecuador oder Bolivien. (fdu)