Menziken

Kooperationsvertrag unterschrieben: Asana Spital nähert sich dem KSA weiter an

Der Vertrag soll eine vertiefte klinische und administrative Zusammenarbeit ermöglichen, wie das Spital Menziken (Bild) und das KSA in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben

Der Vertrag soll eine vertiefte klinische und administrative Zusammenarbeit ermöglichen, wie das Spital Menziken (Bild) und das KSA in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben

Das Asana Spital Menziken (ASM) stärkt seine Position durch eine weitere Annäherung an das Kantonsspital Aarau (KSA). Mitte September haben die beiden Spitäler einen Kooperationsrahmenvertrag unterschrieben.

Was faktisch, wenn auch bestritten, eine Entfernung vom Asana Spital Leuggern bedeutet. In der gestern veröffentlichten Medienmitteilung heisst es, dass die Zusammenarbeit der beiden Asana Spitäler Leuggern und Menziken, die seit 2001 zur Asana Gruppe AG gehören, durch diesen Vertrag nicht beeinträchtigt werde. Beide Spitäler könnten individuelle Kooperationen eingehen.

Der Vertrag soll eine vertiefte klinische und administrative Zusammenarbeit ermöglichen, wie das Spital Menziken und das KSA in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung schreiben. «Mit der Kooperation wollen die beiden Spitäler die qualitativ hochstehende wohnortsnahe Grundversorgung in der Region aargauSüd stärken und einen weiteren gemeinsamen Schritt zum Aufbau einer Versorgungsregion Aargau West machen.»

So erfolge etwa die Befundung der Bilder des neuen Menziker Computertomographen bereits durch die Radiologen des Instituts für Radiologie im KSA. Für «Menziken» stelle der Ausbau der Zusammenarbeit einen Meilenstein dar.

Direktor Daniel Schibler betont, dass dank der Synergienutzungen die Grundversorgung des Spitalstandorts Menziken gestärkt und der Zugang der regionalen Bevölkerung zu spezialisierter Medizin optimiert werde. Zudem würden durch die erweitere Kooperation die Anforderungen der Spitalliste 2020 vollumfänglich erfüllt werden.

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