Schmiedrued-Walde
Kommission lehnt die Spezialzone «Chänelmatt» ab

Jetzt ist klar: Auch die zuständige Kommission des Grossen Rates lehnt die geplante Anpassung des Richtplans in Schmiedrued ab. Das Landschaftsbild soll beibehalten werden.

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Spezialzone «Chänelmatt» in Schmiedrued-Walde.

Spezialzone «Chänelmatt» in Schmiedrued-Walde.

agis, Kanton Aargau

Die Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung (UBV) teilte gestern mit, dass sie die geplante Anpassung des Richtplans in Schmidrued mit 7 zu 5 Stimmen abgelehnt habe. Auch der Regierungsrat hat die Ablehnung beantragt (az vom 20.8.).

Der Schmiedrueder Gemeinderat will im Gebiet «Chänelmatt» auf 2,4 ha Fläche eine Spezialzone einrichten. Damit soll zwei ortsansässigen Betrieben – der Baufirma Loosli AG und dem Pferdezucht- und Ausbildungszentrum «das Pferd» – eine Betriebserweiterung ermöglicht werden.

Laut Kommissions-Präsidentin Renate Gautschy wurde vor allem der geplante neue Standort der Baufirma infrage gestellt. Es sei vorgeschlagen worden, dass die Firma auch talabwärts in Richtung Schöftland expandieren könne.

Landschaftsbild beibehalten

Negativ bewertet wurde zudem, dass das Gebiet «Chänelmatt» Teil der Landschaft von kantonaler Bedeutung ist. Gautschy selbst spricht sich für die Anpassung aus: «Ich persönlich würde diesen Firmen eine Chance geben.» Ein Teil der Kommissionsmitglieder habe darauf hingewiesen, dass die Einzonung für ein längerfristiges Fortbestehen der betroffenen Betriebe in Schmiedrued unumgänglich sei. (cfü)