Auf den Artikel «Regierungsrat in der Höhle des Löwen» (az vom 5.6.) hat sich das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) zu Wort gemeldet. Balz Bruder, Leiter Kommunikation beim DGS, kritisiert die «wiederholte Behauptung», Depatementsvorsteherin Susanne Hochuli habe geheime Anrufe getätigt und Maulkörbe verhängt. «Weder das eine noch das andere ist zutreffend», so Bruder. Die Vorwürfe seien nicht berechtigt und zielten demnach ins Leere, beziehungsweise lenkten vom Thema ab.

«Tatsache ist, dass Regierungsrätin Hochuli strikt dem Ablaufschema über die Planung und Eröffnung von kantonalen Asylunterkünften gefolgt ist, wie es die Paritätische Kommission Kanton–Gemeinden in diesem Frühling vereinbart hat», heisst es weiter in der Stellungnahme. Gemeindeammann Renate Gautschy, Präsidentin der Gemeindeammännervereinigung des Kantons Aargau, habe ihre Unterschrift auch darunter gesetzt. In der Folge sei das Ablaufschema den Gemeinden zugestellt und zur Anwendung empfohlen worden.

«Der Kanton seinerseits geht konsequent nach dem Ablaufschema vor. Sollten Anpassungen daran notwendig sein, sind diese in der Paritätischen Kommission zu besprechen und in der Folge entsprechend zu kommunizieren.» Das Thema werde an der nächsten Sitzung der Paritätischen Kommission aufgenommen. (rap)