Die Kirchleerber Helgenstrasse wurde diesen Sommer erneuert. Die Abwasserleitung war in einem zu schlechten Zustand, um sie lediglich zu sanieren, sie musste komplett erneuert werden. Die Auswechslung der Leitung zog eine Erneuerung der Strasse nach sich. Das bedeutet Mehrkosten für das Kanalisations-Sanierungsprojekt im Rahmen des generellen Entwässerungsplans (GEP), wofür die Stimmbürger 2016 einen Kredit von 189 410 Franken gesprochen hatten. Die Extrakosten soll die Gemeindeversammlung vom 23. November gutheissen. 126 077 Franken zusätzlich verschlang die Strassenerneuerung. Im gleichen Traktandum wird der Anteil an die Sammelleitung Staffelbach von 63 333 Franken behandelt, weshalb der Antrag an die Gmeind insgesamt 189 410 Franken beträgt.

Als zweiter Kredit werden 60 000 Franken für den Ersatz der Friedhofstützmauer Ost des Friedhofs Leerau beantragt. Die Mauer ist einsturzgefährdet. Da der Betrag mit Moosleerau geteilt wird, zahlen die Kirchleerber lediglich 28 590 Franken.

Das Traktandum Kreditabrechnung zur Sanierung des Schulhaus-Pausenplatzes dürfte schnell über die Bühne gehen. Die 2016 gesprochenen 164 416 Franken wurden weder über- noch unterschritten. «Keine Bemerkungen!» steht unter der Kreditabrechnung in der Botschaft zur Gmeind.

Das Budget 2019 weist bei einem unveränderten Steuerfuss von 118 Prozent einen Gewinn von 91 350 Franken aus. Verglichen mit dem Verlust von 70 410 Franken vom Budget 2018 ist dies eine Verbesserung von 161 760 Franken. Das positive Budget ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen, wie es in der Botschaft zur Gmeind heisst. Der gute Betrag käme wegen der erwarteten Bundes- und Kantonssubventionen von 162 200 Franken für die Altlastensanierung der ehemaligen Schiessanlage im Nack zustande.

Der Ortsbürgergemeinde wird beantragt, das Waldreglement aufzuheben. Es ist inhaltlich nicht mehr zeitgemäss und wird inzwischen gesetzlich nicht mehr verlangt. (fdu)