Reinach

Jetzt wird Werkhof Anliker aktuell

Reinach verkauft auf den 1. Juli den westlichen Teil des bestehenden Werkhofgeländes an einen Investor. Foto: psi

Reinach verkauft auf den 1. Juli den westlichen Teil des bestehenden Werkhofgeländes an einen Investor. Foto: psi

Gestern kam es zum Landverkauf zwischen der Gemeinde und einem Investor, der auf dem Gelände der ehemaligen Champignonzucht ein Mehrfamilienhaus bauen will.

Der Reinacher Gemeindeammann Martin Heiz ist froh; gestern konnte er endlich den Verkauf eines Teils des Werkhofareals an einen privaten Investor besiegeln. Die Gemeinde löst bei einem Quadratmeterpreis von 300 Franken 900000 Franken. Der Käufer schlägt dieses Land zu seiner Parzelle auf dem ehemaligen Flühmann-Areal und baut ein Mehrfamilienhaus. Die Baubewilligung dafür ist bereits rechtsgültig.

Weg frei für eine gute Lösung

Für die Gemeinde Reinach ist jetzt die Tür offen, den Beschluss des Souveräns der November-Gmeind 2009 umzusetzen. Damals hatten die Stimmbürger einem Doppelantrag zugestimmt: entweder Planung und Bau einer neuen Werkhalle oder Kauf des Werkhofs Anliker. Zu diesem Eventualgeschäft war es gekommen, weil wenige Tage vor der Gemeindeversammlung von Anliker das Angebot kam, ihr Firmenwerkhof stehe zum Verkauf.

Die Behörde hatte betont, dass der Kauf des Werkhofs Anliker die bessere Variante sei, als ein Neubau. «Der Werkhof Anliker ist rund dreimal grösser als der heutige, und er ist fertig ausgebaut», erklärte Heiz damals den Stimmbürgern. Allerdings war diese Variante vom Landverkauf zur Mittelbeschaffung abhängig.

Auf Anfrage der az Aargauer Zeitung erklärte Heiz, dass die Landübergabe auf den 1. Juli festgesetzt wurde. Die Gemeinde nehme jetzt mit der Firma Anliker Kaufverhandlungen auf und beginne mit der Planung. Den Verpflichtungskredit von 1,9 Mio. Franken für den Kauf hat der Souverän am 25. November 2009 bereits bewilligt.

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