Wiliberg

Jetzt wird die Bergstrasse von Wiliberg gründlich saniert und der Belag erneuert

Die Bergstrasse ist ein kurvenreicher und zum Teil schmaler Verkehrsweg. kbz

Die Bergstrasse ist ein kurvenreicher und zum Teil schmaler Verkehrsweg. kbz

Ab Montag wird an der Kantonsstrasse von der Moosersagi bis zum Schulhaus Wiliberg gebaut. Die Sanierungsarbeiten werden rund vier Jahre dauern.

Drei Jahre nach der Kreditbewilligung beginnt die Sanierung der Bergstrasse. Die einzige öffentliche Strasse, welche vom Uerkental in den Dorfkern von Wiliberg führt, ist die schmale und kurvenreiche Bergstrasse. Sie ist 2,2 km lang und ist im Eigentum des Kantons. Vom Schulhaus weg in Richtung Staffelbach oder Reitnau wird sie jedoch zur Gemeindestrasse: Die Bergstrasse ist als Kantonsstrasse eine Sackgasse.

Für den Unterhalt und die Erneuerung der Bergstrasse ist der Kanton allein verantwortlich. Bloss ein Reststück in Wiliberg gilt als Innerortsstrecke. Hier muss Wiliberg 35 Prozent an die Kosten beisteuern, nämlich 77 000 Franken. Die Gesamtbaukosten betragen 4,5 Millionen Franken.

Fahrbahnbreite bleibt

Wie das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt im Hinblick auf die beginnenden Sanierungsarbeiten festhält, ist der Belag über 40 Jahre alt und hat seine Lebensdauer längst überschritten. Bei einem Augenschein vor Ort erklärten Projektleiter Walter Bolliger (Abteilung Tiefbau) und Projektverfasser Jörg Stauffer, dass an der Fahrbahnbreite grundsätzlich nichts verändert werde.

Bis Ende November werden an zwei Stellen sogenannte Vernagelungen (Bankettsicherungen) erstellt. Gleichzeitig wird die Gemeinde Wiliberg die alte Wasserleitung im Bereich Buchacker ersetzen. Zudem verlegt die IBAarau AG im Raum der Liegenschaft Zimmermann (Bergstrasse 16) eine neue Stromleitung.

Es braucht mehrere Etappen

Die eigentliche Belagssanierung erfolgt dann ab dem Frühjahr 2015, und zwar in mehreren Etappen, bei denen der jeweilige Strassenabschnitt vollständig gesperrt werden muss. Insgesamt wird mit einer Bauzeit von rund vier Jahren gerechnet.

Dies sei bedingt durch die Tatsache, dass jede Liegenschaft stets angefahren werden könne, sagten die Baufachleute. Eine Umleitung des Verkehrs und damit eine andere Erschliessung ist im Fall Wiliberg nicht möglich – es gibt als einzige öffentliche Zufahrtstrasse lediglich die Bergstrasse.

Meistgesehen

Artboard 1