Reinach
Jetzt werden das Dach und die Hülle der Kunsteisbahn saniert: 1,9 Millionen

Ende Februar beginnt die zweite Etappe der Sanierung der Kunsteisbahn Oberwynental. Der neue Garderobenanbau wurde bereits im letzten Sommer bis Herbst gebaut und fertiggestellt. Jetzt folgen Dach und Fassaden.

Peter Siegrist
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Nach den Dachträgern werden jetzt Dach und Fassaden saniert

Nach den Dachträgern werden jetzt Dach und Fassaden saniert

Peter Siegrist

Die Kunsteisbahn Oberwynental im Reinacher Moos wird in Etappen saniert. Nach dem Abschluss des Garderoben-Anbaus im letzten Jahr folgt jetzt am 24. Februar der Start zur zweiten Etappe, der Sanierung der Aussenhülle. 2009 war die Dachkonstruktion der Kunsteisbahn saniert worden.

Die bestehenden Dachträger des Holzbaus wurden statisch verstärkt, abgeschliffen und mit Feuchteschutz behandelt. Bereits damals war klar, dass innert fünf Jahren das Dach und die Fassaden der Halle saniert werden müssen. Diese Arbeiten werden jetzt ausgeführt.

Die umfassende Sanierung der gesamten Hallenhülle als Folge der Dachträgersanierung und der Einbau einer Entfeuchtungsanlage sind unumgänglich, weil sonst die Träger wegen der zu hohen Luftfeuchtigkeit wieder geschädigt würden.

Die Reinacher Gemeindeversammlung hatte für dieses Sanierungsprojekt im November 2012 einen Verpflichtungskredit von 2,8 Mio. Franken bewilligt. Für den Garderobenanbau wurden 870 000 Franken aufgewendet. 1,93 Millionen kosten jetzt die nächsten Sanierungsarbeiten.

1981 war die Anlage als offene Eisbahn eröffnet worden. Bereits 1983 wurde das Eisfeld mit Holzleimträgern und mit Welleternit überdacht. Die Feuchtigkeit in der Halle war immer ein Problem und hat schliesslich 2009 zur ersten Sanierung des Daches geführt. Die Sanierungsarbeiten fallen in die eisfreie Zeit.