Badesaison
Jetzt können die Kinder auch in der Badi Walde sausen

Rechtzeitig zur Badesaison bekommt die Badi in Walde eine neue Rutschbahn. Bereits jetzt vergnügen sich die Kinder auf dieser neuen Anlage.

Barbara Vogt
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Die ersten Kinder vergnügen sich auf der Rutschbahn. ba Die ersten Kinder vergnügen sich auf der Rutschbahn. ba

Die ersten Kinder vergnügen sich auf der Rutschbahn. ba Die ersten Kinder vergnügen sich auf der Rutschbahn. ba

Heute feiert das kleine, aber feine Schwimmbad in Walde Eröffnung. Sponsoren und Bevölkerung sind ab 15 Uhr zu einem Apéro geladen. Die jüngste Attraktion für Jung und Alt: eine Rutschbahn. Am Mittwochmorgen wurde die Chromstahlrutsche angeliefert, am Nachmittag vergnügten sich bereits Kinder darauf. Obwohl das Wasser gerade mal 17 Grad warm war. «Wir wollten etwas Stabiles, das für die nächsten Jahre hält», sagt der Präsident des Schwimmbadvereins Schmiedrued-Walde, Bruno Müller. «Deshalb haben wir uns für Chromstahl entschieden. Die Rutsche ist breit, was den Benutzern extra Spass bereitet.»

Nur dank Sponsoren konnte der Schwimmbadverein die Rutschbahn anschaffen. Mehrere Gewerbetreibende aus dem Dorf haben sich da-für zusammengetan. Die Rutsche stammt nicht etwa aus dem Ausland, sondern aus der Region: Die Schöftler Stahl- und Metallbaufirma Purinox fertigte sie an.

Dorfbevölkerung packt mit an

In den letzten Wochen arbeiteten viele Freiwillige aus dem Dorf im und ums Schwimmbad. Eine Tradition, die seit vielen Jahren gepflegt wird. An die 300 Fronstunden seien geleistet worden, freut sich Vereinspräsident Müller. «Ohne Unterstützung können wir die Badi nicht betreiben.» Damit spricht er auch die finanzielle Hilfe an: Schmiedrued-Walde leistete Beiträge an die Sanierungsarbeiten im Schwimmbad.

Im Winter wurden die Werkleitungen und Wasserdüsen ersetzt und das Becken hat einen neuen Anstrich verpasst bekommen. Auch hat die Gemeinde den jährlichen Beitrag an die Badi von 20000 Franken auf 35 000 Franken angehoben. Damit die Badi bekannter wird, verschickt die Gemeinde vor der Saison stets Flyer in die umgrenzenden Gemeinden. «Das nützt», so Bruno Müller, «es kommen sogar Familien aus dem Luzernischen.»

Badmeister Kurt Hallwyler und seine Frau Monika haben für die kommenden Bademonate einiges in Planung. Sie laden zu Badifest, Fondueplausch, und in der Küche werden typische, frische Sommergerichte zubereitet. «Wir können keine grosse Attraktionen bieten», so Hallwyler. «Dafür liegt unsere Badi idyllisch und wir gehen auf die Wünsche unserer Gäste ein.» Jetzt hofft Badmeister Hallwyler auf Sonnenschein. «Letztes Jahr war eine schlechte Saison. Hoffentlich haben wir jetzt eine bessere. Wir sind gerüstet.»