Schöftland
Jetzt haben die Schöftler Jugendlichen einen eigenen Raum

Lange mussten die Schöftler auf ihren Jugendtreff warten. Am Freitag war es dann so weit: «FitfyForty» wurde an der Luzernerstrasse 13 eröffnet. Vor allem Erwachsene nutzten den Tag, um den Treff und den Jugendarbeiter genauer kennenzulernen.

Ramona Patt
Drucken
Teilen
(Archivbild)

(Archivbild)

Zur Verfügung gestellt

In den Räumen befinden sich zurzeit ein Töggelikasten, ein Billardtisch und der Empfang. Den Gang weiter folgte die Küche. Das wohl für die Jugendlichen interessanteste Zimmer befindet sich die Treppe hinunter. Dort ist ein kleiner Gewölbekeller, der jetzt zum Medienzimmer ausgebaut wurde. Es stehen zwei Sofas und ein Fernseher zur Verfügung. Die Wände wurden mit frischen Farben von den Jugendlichen selbst gestrichen.

Die Meinungen zum Jugendraum waren einstimmig: Klein aber fein. «Die Räumlichkeiten an der Picardiestrasse 2 wären grösser, heller und für die Jugendarbeit besser geeignet gewesen», meinte die ehemalige Gemeinderätin Elsbeth Kaufmann, die das Projekt initiiert hatte. Über den jetzigen Standort sei sie aber auch zufrieden und vor allem froh darüber, dass der Jugendtreff endlich eröffnet werden konnte.

Heute ist Gemeinderätin Gertrud Müller für die Jugendarbeit verantwortlich. Sie ist gleichzeitig auch Präsidentin der Jugenkommission Schöftland.

Midnight Sport als Idee

Der neue Jugendarbeiter Oliver Braunschweiger hatte an der Jugendtrefföffnung seinen ersten Auftritt. Er hat bereits viel Erfahrung mit Jugendlichen. Jedoch ist es das erste Mal, dass Braunschweiger in der offenen Jugendarbeit tätig ist.

Als Stütze steht im Arsène Perroud, Fachberater für offene Jugendarbeit, zur Seite. Perroud hat bereits das Projekt begleitet. «Ich fühle mich unterstützt und habe in jedem Bereich jemanden, den ich bei Bedürfnis fragen kann», sagte Braunschweiger.

Er wurde Anfang Juni angestellt und hat sich somit in den ersten Tagen nur mit der Einrichtung und dem Aufbau der Jugendräume beschäftigen können. «Ab jetzt kann es richtig losgehe.» Ideen für erste Events hat er auch schon: ein Midnight Sport-Anlass oder erste Bandauftritte von regionalen, noch unbekannten Musikern.

Der nächste Schritt sei die Vernetzung, meinte Braunschweiger. Er selbst kommt von Widen und ist nicht ortskundig. Auch bei dieser Herausforderung stehen im helfend die Mitglieder der Jugendkommission zur Verfügung.