Kirchleerau/Triengen
Initiative gegen Windpark zustande gekommen

In Triengen LU ist eine Gemeindeinitiative zustande gekommen, die sich gegen den Bau eines Windparks an der luzern-aargauischen Grenze richtet. Die Initiative verlangt einen Mindestabstand von 700 Metern zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern.

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Die Visualisierung des Windparks auf dem Gemeindegebiet von Kirchleerau und Triengen LU.

Die Visualisierung des Windparks auf dem Gemeindegebiet von Kirchleerau und Triengen LU.

Visualisierung/zvg

Das Volksbegehren des Komitees "Abstand von Windkraftanlagen zu Wohnliegenschaften" kam mit 323 gültigen Unterschriften zustande, wie die Gemeinde Triengen am Donnerstag mitteilte. Nötig waren innert 60 Tagen mindestens 100 Unterschriften.

Die Initiative wehrt sich gegen den geplanten Windpark der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) in Kirchleerau und Triengen. Das Energieunternehmen will frühestens ab 2017 für gut 18 Millionen Franken je zwei Windturbinen in Triengen LU und Kirchleerau AG bauen. Diese sollen jährlich Strom für 2800 Vierpersonen-Haushalte liefern. Die Projektierung startete 2014.

Ein Teil der Windräder mit einer Nabenhöhe von rund 100 Metern kommt laut ersten Planungen der CKW gut 200 Meter von Siedlungen entfernt zu stehen. Laut CKW würde ein höherer Mindestabstand den Windpark verunmöglichen.

Wann die Gemeindeinitiative in Triengen zur Abstimmung gelangt, ist noch offen. Voraussetzungen für den Bau der geplanten Windkraftanlagen sind unter anderem Umzonungen in den beiden Standortgemeinden.

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