Gautschi-Park

In Reinach entsteht ein neues Quartier für 30 Millionen Franken

In den kommenden Wochen werden die Fundamente und die Tiefgarage erstellt, der Rohbau beginnt im Mai. rahel Plüss

In den kommenden Wochen werden die Fundamente und die Tiefgarage erstellt, der Rohbau beginnt im Mai. rahel Plüss

Die Aushubarbeiten für den Gautschi-Park in Reinach AG haben begonnen. Die Fabrikantenvilla ist ein Verkaufsargument. Der Gautschi-Park ist gemäss Bauherrschaft als Wohnanlage für alle Generationen und Bevölkerungsschichten konzipiert.

Neben der denkmalgeschützten Villa aus dem Jahr 1812, wo sich die Spinnweberei der Unternehmerfamilie Gautschi befand, klafft seit einigen Tagen eine riesige Baugrube.

Hier, an der Alzbachstrasse, haben die Aushubarbeiten für den Gautschi-Park begonnen: eine Wohnanlage mit sechs Reiheneinfamilienhäusern sowie 25 Eigentums- und 27 Mietwohnungen.

Die fünf neuen Gebäude sollen die Fabrikantenvilla aber nicht in den Schatten stellen, das historische Gebäude wird in die Anlage integriert und soll dereinst Ort der Begegnung mit zwei Kindergarten-Abteilungen, einem Café und Abenteuerspielplatz werden.

Die Gemeinde Reinach plant dafür in der Villa Räumlichkeiten zu mieten, wie Gemeindeammann Martin Heiz bestätigt. Denkbar sei auch eine Kindergartenabteilung und eine Spielgruppe. «Da richten wir uns dann nach dem Bedarf», sagt Heiz.

In den folgenden Tagen und Wochen werden nun die Fundamente und die Tiefgarage erstellt. Im Mai und Juni soll mit dem Rohbau begonnen werden.

Der Verkauf ist bereits vor Jahresfrist angelaufen. Bis dato konnte das eine Gebäude mit den 27 Mietwohnungen an eine Pensionskasse verkauft werden. Daneben sind drei Eigentumswohnungen reserviert.

Das hört sich nicht nach viel an. Doch die Bauherrschaft relativiert: «Wir sind immer noch eineinhalb Jahre vor Bezug. Für uns läuft der Verkauf im Gautschi-Park nach Plan», sagt Patrik von Arx, Geschäftsführer der Varem AG, Basel, die Bauherrin ist.

Anlage für alle Generationen

Der Gautschi-Park mit einem Investitionsvolumen von knapp 30 Millionen Franken ist gemäss Bauherrschaft als Wohnanlage für alle Generationen und Bevölkerungsschichten konzipiert.

«Die Grösse der Anlage ermöglicht es uns, eine Vielfalt von Wohnungstypologien anzubieten», sagt von Arx. Die 2½- bis 4½-Zimmer-Wohnungen lägen im günstigeren bis mittleren Preissegment. Dennoch, der geplante Kindergarten, der Abenteuerspielplatz und das kleine Café seien durchaus ein Verkaufsargument für Familien mit Kindern.

In gut einem Jahr sollte die Musterwohnung zur Besichtigung fertiggestellt sein. Dass die meisten Kaufinteressenten zuwarten, bis sie sich selber ein Bild von der Anlage machen können, ist für den Vertreter der Bauherrschaft mehr als verständlich und lässt ihn gelassen den Fortgang der Bauarbeiten abwarten.

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