Muhen
In Muhen spielen die Kinder auf einem hölzernen Drachen

Klein, aber anmächelig: Mit Ballonen, Bratwürsten und Süssmost übernahmen am Samstag rund 150 Müheler ihren neuen Begegnungsplatz im Dorfzentrum. Der Platz soll ein Begegnungsort für Jung und Alt sein.

Peter Weingartner
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Cornelia Wüthrich nund Hermann Dreyer eröffnen den Begegnungsplatz
19 Bilder
Auch Gemeinderat Adolf Lüscher lässt einen Ballon los
Hoch fliegen die Ballone
Ein Schwarm Ballone für Muhen
Die Grillstelle an der Suhre
Die Würste sind begehrt
Auch der Landschaftsarchitekt holt sich eine Wurst
Hier kann man Wasser pumpen
Die Tambouren schlagen zu
Neuer Begegnungsplatz im Dorfzentrum von Muhen
Keiner zu klein, Drachenbesteiger zu sein
Schöne Aussichten
Mutiger Sprung
Klettern macht Spass
Jetzt hat es Janis geschafft
Ich will auch hinauf!
Ich will auch auf den Drachen!
Ich habs geschafft!
Auch Janis will es wissen

Cornelia Wüthrich nund Hermann Dreyer eröffnen den Begegnungsplatz

Peter Weingartner

Die Kinder nehmen den Spielplatz mit dem hölzernen Drachen im Zentrum sofort in Beschlag «Der Drache muss freundlich dreinschauen, darf die Kinder nicht abschrecken», sagt Förster Urs Gsell. Er hat ihn gemacht, und der Zuspruch am Tag der Einweihung des Begegnungsplatzes gibt ihm recht.

80 000 Franken hat die Gemeinde in die Neugestaltung des spitz zulaufenden Grundstücks zwischen Suhre und Geleise der WSB investiert. An der Eröffnung am Freitagabend liessen es sich rund 150 Personen nicht nehmen, die Einrichtungen zu testen. Der laue Spätsommerabend vereinigte Alt und Jung auf der Anlage. Denn das ist die Idee: Auf den Spielgeräten können die Kinder klettern, schaukeln und ihr Gleichgewicht trainieren, schön unter Beobachtung ihrer Eltern. Unbeaufsichtigt, das machte Gemeindeammann Cornelia Wüthrich klar, dürften kleine Kinder nicht gelassen werden:

Auf dem unteren Niveau, an der Suhre, lädt eine Feuerstelle mit Grill zum Bräteln. Die grösseren Kinder können eine Wasserpumpe betätigen und im kleinen See das Wasser erfahren. Was vor einem Jahr noch ein verlandeter Tümpel war, ist nun ein lauschiges Fliessgewässer. Wasser von der Suhre wird abgezweigt und sorgt für einen guten Durchlauf. «Es ist wichtig, dass das Rohr immer frei ist, damit nicht alles wieder verlandet», sagte Cornelia Wüthrich.

Landschaftsarchitekt Hermann Dreyer aus Zofingen wies auf die hölzerne Pergola über dem Holzdeck hin, wo, so die Clematis-Pflanzen gedeihen, dereinst Unterricht im Schatten stattfinden könne. Die Schule wird für die Bemalung der Holzstelen zuständig sein. Der Platz ist aber ausdrücklich kein Kinderspielplatz, sondern ein Platz für alle. Auch für die Bewohner des nahen Altersheims. Ein Platz der Begegnung eben.

Eine Tambourengruppe garnierte die Eröffnung, die darin gipfelte, dass Ballone in den Abendhimmel entlassen wurden. Bei Grillbratwürsten von der benachbarten Metzgerei, Wein, Wasser und Most liessen es sich auch die Erwachsenen wohl sein.

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